Alle unsere Werke vor der Buße sind tote Werke (Hebräer 6,1). Und diesen Werken wohnt keine wahre Schönheit inne, mit welch glänzendem Schein sie dem natürlichen Auge auch erscheinen mögen. Ein totes Ouaras kann zwar etwas von den Zügen und der Schönheit eines Lebenden haben, aber es ist nur die Schönheit einer Leiche, nicht eines Menschen... Da der Mensch daher geistlich tot ist, kann er keinen lebendigen Dienst tun. So wie der natürliche Tod zu natürlichen Handlungen unfähig macht, so muss der geistliche Tod zu geistlichen Handlungen unfähig machen.
— Stephen Charnock (1628–1680), Puritanischer Theologe
Bibelstelle: HEB.6.1
Themen: Schuld & Vergebung, Gnade & Erlösung, Nachfolge & Jüngerschaft
Anlässe: Zum Nachdenken
Stephen Charnock
Stephen Charnock (1628–1680) war ein englischer puritanischer Geistlicher und Theologe, der nach dem Verlust seiner Kanzelberechtigung in der Restaurationszeit als nonkonformistischer Pastor in London wirkte. Bekannt wurde er vor allem durch seine posthum veröffentlichten Abhandlungen über das Wesen und die Eigenschaften Gottes, die den reformierten Gottesbegriff mit hoher analytischer Genauigkeit entfalten. Bibellesern vermitteln seine Texte eine systematische Auslegung zentraler göttlicher Attribute wie Souveränität, Weisheit und Vorsehung, die theologische Präzision mit persönlicher Frömmigkeit verbindet.
Alle Zitate von Stephen Charnock (29)
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