Alle unsere Goldstücke sind nur bis zum Grab gültig; keines von ihnen gilt in der künftigen Welt. Wie Kaufleute auf Reisen ihr Geld hier anlegen, um es durch Wechselbriefe in einem anderen Land zu empfangen, so lasst uns mit unseren Gütern Gutes tun, solange wir leben, damit wir sie bei unserem Tod im Himmelreich wieder empfangen. Sich von dem zu trennen, was wir nicht behalten können, um das zu erlangen, was wir nicht verlieren können, ist ein gutes Geschäft.

Thomas Adams (1583–1652), Prediger und theologischer Schriftsteller

Bibelstelle: LUK.16.9

Themen: Geld & Besitz, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Dienst & Nächstenliebe

Anlässe: Zum Nachdenken

Thomas Adams

Thomas Adams (1583–1652) war ein englischer Prediger und theologischer Schriftsteller der Church of England, der nach Stationen auf dem Land vor allem in London wirkte. Er verband eine calvinistische Theologie mit der Treue zur anglikanischen Bischofsverfassung und wurde für seine sprachmächtigen, moralisch scharfen Predigten und Bibelkommentare bekannt. Heutigen Bibellesern begegnen seine Texte vor allem als bildreiche Auslegungen mit prägnanten Aphorismen zur persönlichen Glaubenspraxis.

Alle Zitate von Thomas Adams (23)

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Gott hat uns erschaffen, um Menschen zu lieben und Dinge zu benutzen. Unser Problem ist, dass wir Dinge lieben und Menschen benutzen.

Unbekannt

Mein Bankier ist der liebe Gott. Er sorgt dafür, dass immer etwas da ist.

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Durch Gottes Gnade sehen meine Augen nicht auf die leeren Vorratskammern und das leere Portemonnaie, sondern auf die Reichtümer unseres Herrn allein.

George Müller

Aus einem leeren Beutel Geld zählen, aus den Wolken Brot backen, das ist unseres Herrgotts Kunst allein. Dennoch tut er's täglich. Er macht aus nichts alles.

Martin Luther

Die Sorge um mein tägliches Brot ist eine materielle Frage. Sie Sorge um das Brot meines Bruders ist eine geistliche Frage.

Nikolai Berdjajew

Nichts, was du nicht weggegeben hast, wird jemals wirklich dir gehören.

C.S. Lewis

Materieller Wohlstand ist entweder ein Fenster, durch das wir Gott sehen, oder ein Spiegel, in dem wir uns selbst sehen.

Warren Wiersbe

Was der Mensch liebt, das ist sein Gott. Denn er trägt es in seinem Herzen, er bewegt es Tag und Nacht in sich, er schläft mit ihm und wacht mit ihm, es sei, was es sei, Reichtum oder Geld, Vergnügen oder Ehre.

Martin Luther

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