Weil die Bibel über uns steht, verlangt sie Ehrfurcht, Unterordnung und Gehorsam. Weil sie völlig wahrhaftig ist, verlangt sie Vertrauen. Weil ihr Wesen in scharfem Gegensatz zu unserer Begrenztheit und Sündhaftigkeit steht, verlangt sie ein demütiges Lesen, das stets für Korrektur offen ist. Und weil sie Gott und seine Wege offenbart, verlangt sie ein sorgfältiges, betendes Lesen, das einzelne Abschnitte in die große Geschichte von Gottes Schöpfung, unserem Fall, Christi Erlösung und der Vollendung des Universums einordnet.

Andy Naselli (* 1980), Professor für Systematische Theologie und Neues Testament, Pastor und Autor

Themen: Bibel & Wort Gottes

Andy Naselli

Andy Naselli (* 1980) ist ein US-amerikanischer evangelikaler Theologe und Pastor, der als Professor für Systematische Theologie und Neues Testament am Bethlehem College & Seminary in Minneapolis lehrt. Er vertritt eine reformiert-baptistische Theologie und ist vor allem für seine Arbeiten zur neutestamentlichen Exegese sowie zu praktischen ethischen Themen wie dem christlichen Gewissen bekannt. Bibellesern bietet er methodisch strukturierte Zugänge zum Bibeltext und theologische Orientierung, während sein Leitungs- und Lehrstil im institutionellen Umfeld auch Gegenstand öffentlicher Kritik war.

Alle Zitate von Andy Naselli (5)

Mehr zu diesem Thema

[Die Bibel ist] flach genug, dass ein Kind nicht ertrinkt, und tief genug, dass ein Elefant darin schwimmen kann.

Augustinus von Hippo

Eine Bibel, die auseinanderfällt, gehört meist jemandem, der es nicht tut.

Unbekannt

Die Bibel auf der Kanzel darf niemals die Bibel zu Hause ersetzen.

John Charles Ryle

Die Bibel platzt fast von guten Nachrichten für böse Menschen.

Corrie ten Boom

Ich lese die Bibel, wie ich meinen Apfelbaum ernte: Ich schüttle ihn, und was runterkommt und reif ist, das nehme ich. Das andere lasse ich noch hängen.

Martin Luther

Die Bibel ist die Krippe, in der Christus liegt.

Martin Luther

Das Gesetz ist göttlich und heilig… Aber es darf mir nicht zeigen wollen, wie ich von Sünde, Teufel, Tod und Hölle erlöst werde. Hier muss ich das Evangelium zu Rate ziehen, das mich nicht lehrt, was ich tun soll, sondern was Jesus Christus, der Sohn Gottes, für mich getan hat.

Martin Luther

Jesus war kein Theologe. Er war Gott, der Geschichten erzählte.

Madeleine L'Engle

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