Christen brauchen keinen anderen Grund, um eifrige Leser des Wortes Gottes zu sein. Die Erkenntnis, dass die Schrift „gottgehaucht“ ist, ist Motivation genug. Wir sehen sofort eine Verbindung zwischen dem lebendigen Wort und dem geschriebenen Wort. So wie Jesus Christus, das lebendige Wort, eine immer gegenwärtige und dynamische Realität ist, so ist das geschriebene Wort durch den Sinn des Heiligen Geistes ebenso lebendig und wirksam. Jedes Mal, wenn wir die Schrift öffnen, sollten wir eine persönliche Begegnung mit dem gottgehauchten Geist des lebendigen Wortes erwarten.

David McKenna (* 1929), Präsident christlicher Hochschulen und Seminare, Autor

Bibelstelle: 2TI.3.16

Themen: Bibel & Wort Gottes, Gebet & Stille, Weisheit & Erkenntnis

Anlässe: Zum Nachdenken

David McKenna

David Loren McKenna (* 1929) ist ein US-amerikanischer methodistischer Theologe, Pädagoge und Autor, der über drei Jahrzehnte lang als Präsident verschiedener christlicher Hochschulen und Seminare wirkte. Er prägte die evangelikale Bildungslandschaft maßgeblich und widmete sich in zahlreichen Büchern vor allem Fragen von Gemeindeleitung und dienender Leiterschaft. Für Bibellesende sind vor allem seine Kommentarbände und Auslegungen von Bedeutung, die theologische Einsichten mit konkreten Anwendungen für die Lebens- und Leiterschaftspraxis verbinden.

Alle Zitate von David McKenna (7)

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[Die Bibel ist] flach genug, dass ein Kind nicht ertrinkt, und tief genug, dass ein Elefant darin schwimmen kann.

Augustinus von Hippo

Eine Bibel, die auseinanderfällt, gehört meist jemandem, der es nicht tut.

Unbekannt

Die Bibel auf der Kanzel darf niemals die Bibel zu Hause ersetzen.

John Charles Ryle

Die Bibel platzt fast von guten Nachrichten für böse Menschen.

Corrie ten Boom

Ich lese die Bibel, wie ich meinen Apfelbaum ernte: Ich schüttle ihn, und was runterkommt und reif ist, das nehme ich. Das andere lasse ich noch hängen.

Martin Luther

Die Bibel ist die Krippe, in der Christus liegt.

Martin Luther

Das Gesetz ist göttlich und heilig… Aber es darf mir nicht zeigen wollen, wie ich von Sünde, Teufel, Tod und Hölle erlöst werde. Hier muss ich das Evangelium zu Rate ziehen, das mich nicht lehrt, was ich tun soll, sondern was Jesus Christus, der Sohn Gottes, für mich getan hat.

Martin Luther

Jesus war kein Theologe. Er war Gott, der Geschichten erzählte.

Madeleine L'Engle

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