Das Christentum brach mit einem hellen neuen moralischen Glanz in eine verdorbene Welt herein... Das moralische Niveau der Gesellschaft war düster, und Sünde herrschte in vielen Formen... In diese entmutigte Welt kamen Christus und seine vom Geist verwandelten Jünger, erfüllt von heiliger Freude, motiviert von einer Liebe, die die Heiden nicht begreifen konnten, und verkündeten die Gute Nachricht – die Botschaft, dass Gott einen Retter bereitgestellt hat... Die Christen lebten in kleinen Gemeinschaften, zusammengeschweißt in der Kraft des Heiligen Geistes, kleine Kolonien des Himmels. Sie sahen sich als Pilger auf dem Weg zur himmlischen Stadt, waren aber sehr darauf bedacht, die Liebe Christi in allen menschlichen Beziehungen zu zeigen.
— J.C. Wenger (1910–1995), Mennonitischer Theologe, Historiker und Autor
Themen: Kirche & Gemeinde, Zeugnis & Mission
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