Lieber Gott, ich will meinen Glauben nicht erfunden haben, um meine Schwachheit zu befriedigen. Ich will mir Gott nicht nach meinem eigenen Bild geschaffen haben, wie man so gerne sagt. Bitte schenke mir die nötige Gnade, o Herr.

Flannery O'Connor (1925–1964), Schriftstellerin

Quelle: A Prayer Journal (2013)

Themen: Gebet & Stille, Gnade & Erlösung, Glaube & Vertrauen

Anlässe: Zum Nachdenken

Flannery O'Connor

Mary Flannery O’Connor war eine katholische US-amerikanische Schriftstellerin, die Mitte des 20. Jahrhunderts in Georgia wirkte. Bekannt wurde sie durch ihre dem „Southern Gothic“ zugerechneten Kurzgeschichten und Romane, in denen sie mit grotesken Figuren und dramatischen Wendungen das radikale Einbrechen göttlicher Gnade in eine gefallene Welt darstellte. Für Bibellesende bietet ihr Werk eine scharfkantige Auseinandersetzung mit Sünde und Erlösung jenseits frommer Sentimentalität, während rassistische Äußerungen in ihren privaten Briefen heute Gegenstand kritischer Diskussionen sind.

Alle Zitate von Flannery O'Connor (30)

Mehr zu diesem Thema

Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.

Oswald Chambers

Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.

Søren Kierkegaard

Mut ist Angst, die gebetet hat.

Corrie ten Boom

Beten ist Atem holen aus Gott.

Dietrich Bonhoeffer

Du kannst mehr tun, als beten, nachdem du gebetet hast, aber du kannst nie mehr tun als beten, ehe du gebetet hast!

Charles Haddon Spurgeon

Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.

Oswald Chambers

Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.

Augustinus von Hippo

Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.

Eugene Peterson

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