Die Erschaffung der Welt war kein notwendiger Akt, den Gott unternahm, um die Einsamkeit zu überwinden … und Gott hat die Welt sicherlich nicht erschaffen, um herrlicher zu werden. Im Gegenteil: Gott erschuf die Welt, weil er sich auf die größeren Segnungen freute, die ihm zuteilwürden, wenn seine Herrlichkeit und Güte auf die realen Bedürfnisse der von ihm geschaffenen Menschen träfen, die von ihm für Freude und Erfüllung abhängig wären. Gottes letztendliches Ziel ist es, seine Freude zu vergrößern, indem er den Segen der Dreifaltigkeit in der Schöpfung teilt.
— Daniel Fuller (1925–2023), Theologe, Professor für Hermeneutik und Dekan am Fuller Theological Seminary
Bibelstelle: JHN.17.5
Themen: Gott, Jesus & Heiliger Geist, Freude & Dankbarkeit, Sinn & Identität
Anlässe: Zum Nachdenken
Daniel Fuller
Daniel Fuller (1925–2023) war ein US-amerikanischer evangelikaler Theologe und wirkte über vier Jahrzehnte als Professor für Hermeneutik und Dekan am Fuller Theological Seminary in Pasadena. Er entwickelte Methoden zur grammatischen Diskursanalyse biblischer Texte und betonte die Kontinuität beider Testamente, stieß jedoch mit seinen Thesen zur Irrtumslosigkeit der Schrift und zum Verhältnis von Glaube und Gehorsam auf scharfe Kritik konservativer Theologen. Für heutige Bibelleser ist er vor allem durch seinen hermeneutischen Ansatz bedeutsam, der namhafte Prediger und Ausleger wie John Piper nachhaltig prägte.
Alle Zitate von Daniel Fuller (20)
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