Die Schrift sagt uns an keiner Stelle, dass wir uns selbst vergeben sollen. Wenn wir versuchen, uns selbst zu „vergeben“, versuchen wir das Unmögliche. Vergebung setzt voraus, dass einer unschuldigen Partei Unrecht getan wurde, und es ist die Aufgabe des Geschädigten, zu vergeben. Der Schuldige ist derjenige, der Vergebung empfängt. Wir sind die Schuldigen; Gott ist derjenige, dem Unrecht getan wurde, da unsere Sünde Auflehnung gegen ihn ist. Gott hat uns vergeben. Wir müssen diese Vergebung einfach annehmen und darin ruhen.
— Charles Swindoll (* 1934), Pastor, Bestsellerautor und Radiosprecher
Themen: Schuld & Vergebung, Frieden & Ruhe
Anlässe: Ermutigung, Zum Nachdenken
Charles Swindoll
Charles Swindoll (* 1934) ist ein US-amerikanischer evangelikaler Pastor, Autor und langjähriger Leiter des Dallas Theological Seminary sowie des Rundfunkdienstes „Insight for Living“. Er steht für eine alltagsnahe, seelsorgerliche Schriftauslegung und betonte insbesondere die Freiheit der Gnade gegenüber religiöser Gesetzlichkeit, was ihm teils Kritik aus fundamentalistischen Kreisen einbrachte. Für Bibelleser stehen seine Auslegungen heute für eine lebensnahe Anwendung biblischer Texte auf Charakterbildung und persönliche Lebensführung.
Alle Zitate von Charles Swindoll (21)
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