Einen Roman zu schreiben ist eine schreckliche Erfahrung, bei der oft die Haare ausfallen und die Zähne verfallen. Ich ärgere mich immer über Leute, die andeuten, das Schreiben von Fiktion sei eine Flucht vor der Realität. Es ist ein Eintauchen in die Realität, und es erschüttert das ganze System.

Flannery O'Connor (1925–1964), Schriftstellerin

Quelle: Mystery and Manners: Occasional Prose (1969)

Themen: Arbeit & Berufung, Leid & die Frage nach Gott, Freiheit & Wahrheit

Anlässe: Zum Nachdenken

Flannery O'Connor

Mary Flannery O’Connor war eine katholische US-amerikanische Schriftstellerin, die Mitte des 20. Jahrhunderts in Georgia wirkte. Bekannt wurde sie durch ihre dem „Southern Gothic“ zugerechneten Kurzgeschichten und Romane, in denen sie mit grotesken Figuren und dramatischen Wendungen das radikale Einbrechen göttlicher Gnade in eine gefallene Welt darstellte. Für Bibellesende bietet ihr Werk eine scharfkantige Auseinandersetzung mit Sünde und Erlösung jenseits frommer Sentimentalität, während rassistische Äußerungen in ihren privaten Briefen heute Gegenstand kritischer Diskussionen sind.

Alle Zitate von Flannery O'Connor (30)

Mehr zu diesem Thema

Gott hat uns nicht zum Erfolg berufen, nur zur Treue.

Mutter Teresa

Gott hat mich für einen bestimmten Zweck geschaffen – für China; aber er hat mich auch schnell gemacht, und wenn ich laufe, spüre ich seine Freude.

Eric Liddell

Die Zeit der Arbeit unterscheidet sich bei mir nicht von der Zeit des Gebets; und im Lärm und Geklapper meiner Küche, während mehrere Leute zugleich nach verschiedenen Dingen rufen, besitze ich Gott in ebenso großer Stille, als läge ich auf den Knien.

Brother Lawrence

Ruhezeit ist keine verschwendete Zeit. Es ist sparsam, neue Kraft zu sammeln… Es ist weise, gelegentlich Urlaub zu nehmen. Auf lange Sicht werden wir mehr erreichen, wenn wir manchmal weniger tun.

Charles Haddon Spurgeon

Der Bogen kann nicht ständig gespannt sein, ohne dass er zu brechen droht. Ruhe ist für den Geist ebenso notwendig wie der Schlaf für den Körper… Ruhezeit ist keine verschwendete Zeit. Es ist vielmehr Sparsamkeit, um neue Kraft zu sammeln.

Charles Haddon Spurgeon

Mag sein, daß der Jüngste Tag morgen anbricht, dann wollen wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen, vorher aber nicht.

Dietrich Bonhoeffer

Wenn unsere Identität in unserer Arbeit liegt statt in Christus, steigt der Erfolg uns zu Kopf und das Scheitern geht uns zu Herzen.

Tim Keller

Unser Vorbild ist Jesus, nicht nur auf Golgatha, sondern auch in der Werkstatt, auf der Landstraße, in der Menschenmenge, unter lauthalsen Forderungen, in harter Opposition, im Mangel an Ruhe und Privatsphäre, in dauernden Unterbrechungen.

C.S. Lewis

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