Es ist die Erfahrung, von Christus vergeben worden zu sein, die den großzügigen Impuls freisetzt, anderen zu vergeben (Mt 18,23-35) – genauso wie die Weigerung zu vergeben die Realität offenbart, dass man selbst keine Vergebung empfangen und die Notwendigkeit dafür noch gar nicht erkannt hat (Mt 6,14-15). Eine Gemeinschaft hat nur dann Hoffnung auf Zusammenhalt und gemeinsames Wachstum, wenn das Bedürfnis nach Vergebung auf beiden Seiten erkannt wird, wo Schuld geschehen ist, und wenn Vergebung sowohl angeboten als auch angenommen wird.

James Dunn (1939–2020), Neutestamentler und Theologieprofessor

Bibelstelle: MAT.18.23-MAT.18.35

Themen: Schuld & Vergebung, Kirche & Gemeinde

Anlässe: Zum Nachdenken

Alle Zitate von James Dunn (2)

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Ich bin der verlorene Sohn, jedes Mal, wenn ich bedingungslose Liebe dort suche, wo sie nicht zu finden ist.

Henri Nouwen

Es gibt zwei Arten, Gutes zu tun: geben und vergeben.

Augustinus von Hippo

Gott rechnet viel mehr mit deinem Versagen als du selbst.

Hans Peter Royer

Die Kirche ist ein Krankenhaus für Sünder, kein Museum für Heilige.

Tim Keller

Vergebung bedeutet, dem Anderen zu erlauben, nicht Gott sein zu müssen.

Henri Nouwen

Die Liebe rechnet das Böse nicht an, aber die Bitterkeit führt detailliert Buch.

Craig Groeschel

Mein Gedächtnis ist fast dahin, aber ich erinnere mich an zwei Dinge: dass ich ein großer Sünder bin und das Christus ein großer Erlöser ist!

John Newton

Das Evangelium besagt dies: Wir sind in uns selbst sündiger und fehlerhafter, als wir je zu glauben wagten, und doch sind wir zur selben Zeit in Jesus Christus mehr geliebt und angenommen, als wir je zu hoffen wagten.

Tim Keller

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