Gottes besondere Fürsorge gilt nicht den Mächtigen und Erfolgreichen, sondern den Niedrigen und Unterdrückten, dem Fremden und dem Armen, der Witwe und der Waise.

Abraham Joshua Heschel (1907–1972), Jüdischer Theologe

Quelle: The Prophets (1962), Bd. 1, S. 167

Themen: Gerechtigkeit & Einsatz, Dienst & Nächstenliebe, Gott, Jesus & Heiliger Geist

Anlässe: Trost, Zum Nachdenken

Abraham Joshua Heschel

Abraham Joshua Heschel war ein aus Polen stammender jüdischer Religionsphilosoph, Theologe und Rabbiner, der nach seiner Flucht vor der nationalsozialistischen Verfolgung ab 1945 am Jewish Theological Seminary in New York lehrte. Er verband traditionelle jüdische Mystik mit moderner Philosophie und engagierte sich öffentlichkeitswirksam in der US-Bürgerrechtsbewegung sowie im interreligiösen Dialog, was ihm in Teilen des orthodoxen Judentums und bei konservativen Zeitgenossen Kritik einbrachte. Für Bibelleser erschließt sein Werk die leidenschaftliche Anteilnahme Gottes am Menschen („göttliches Pathos“) und verbindet biblische Spiritualität untrennbar mit gesellschaftlicher Verantwortung für Gerechtigkeit.

Alle Zitate von Abraham Joshua Heschel (27)

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Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen; doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben.

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Oh Herr, mach mich zum Werkzeug deines Friedens! Wo Hass ist, lass mich Liebe säen; wo Unrecht, Verzeihung; wo Zweifel, Glaube; wo Verzweiflung, Hoffnung; wo Finsternis, Licht und wo Trauer, Freude.

Franz von Assisi

Dunkelheit kann nicht durch Dunkelheit überwunden werden, sondern nur durch Licht. Gewalt kann nicht durch Gewalt überwunden werden, sondern nur durch Frieden.

Martin Luther King

Gebete ändern nicht die Welt. Aber die Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.

Albert Schweitzer

Der wahre Soldat kämpft nicht, weil er hasst, was vor ihm liegt, sondern weil er liebt, was hinter ihm liegt.

Gilbert Keith Chesterton

Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen.

Martin Luther King

Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.

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Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht nach der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Gehalt ihres Charakters beurteilt werden.

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