Ich weiss nicht, woher die Gewohnheit bei den Christen kam, die Augen beim Gebet zu schließen. In der Bibel steht nichts darüber. Ich persönlich schließe niemals die Augen im Gebet, sondern öffne sie weit, damit ich im Gebet meine Brüder sehe.
— Richard Wurmbrand (1909–2001), Pastor, Zeuge der Verfolgung
Themen: Gebet & Stille
Richard Wurmbrand
Richard Wurmbrand war ein rumänischer lutherischer Pastor jüdischer Herkunft, der wegen der Leitung einer christlichen Untergrundkirche 14 Jahre in kommunistischer Haft verbrachte und nach seiner Ausreise das Hilfswerk für verfolgte Christen (Hilfsaktion Märtyrerkirche / Voice of the Martyrs) gründete. Bekannt wurde er weltweit durch Berichte über seine Foltererfahrungen und das Buch „Gefoltert für Christus“, während seine scharfe antikommunistische Rhetorik sowie spekulative Thesen über Karl Marx auch auf fachliche Kritik stießen. Heutigen Bibellesern dient er als Zeugnis für Standhaftigkeit im Leiden und für das Festhalten an Feindesliebe und Vergebung unter extremen Bedingungen.
Alle Zitate von Richard Wurmbrand (21)
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Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.
Oswald Chambers
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.
Søren Kierkegaard
Mut ist Angst, die gebetet hat.
Corrie ten Boom
Beten ist Atem holen aus Gott.
Dietrich Bonhoeffer
Charles Haddon Spurgeon
Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.
Oswald Chambers
Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.
Augustinus von Hippo
Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.
Eugene Peterson