Ich bin aber der Meinung, daß Menschenehre und Reichthum fast allzeit beisammen sind, und daß, wer nach Ehren trachtet, allemal eine Neigung zum Reichthume hat; und daß, wer Geld und Gut ausschlägt, auch wenig nach Ehren fragt.

Teresa von Avila (1515–1582), Mystikerin/Kirchenlehrerin

Quelle: Weg zur Vollkommenheit, Zweites Hauptstück, S. 9, books.google.de

Themen: Geld & Besitz, Demut & Stolz, Freiheit & Wahrheit

Anlässe: Zum Nachdenken

Teresa von Avila

Teresa von Ávila (1515–1582) war eine spanische Ordensfrau, Mystikerin und Schriftstellerin, die im 16. Jahrhundert durch zahlreiche Klostergründungen den Karmeliterorden reformierte. Sie prägte mit Werken wie „Die innere Burg“ das Konzept des inneren Gebets als persönliche Gottesbeziehung und sah sich wegen ihrer mystischen Visionen zeitweise Untersuchungen der Spanischen Inquisition ausgesetzt. Für Bibelleser veranschaulicht ihr Werk eine kontemplative Gebetspraxis und die psychologisch genaue Beobachtung geistlicher Reifungsprozesse.

Alle Zitate von Teresa von Avila (41)

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Gott hat uns erschaffen, um Menschen zu lieben und Dinge zu benutzen. Unser Problem ist, dass wir Dinge lieben und Menschen benutzen.

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Mein Bankier ist der liebe Gott. Er sorgt dafür, dass immer etwas da ist.

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Durch Gottes Gnade sehen meine Augen nicht auf die leeren Vorratskammern und das leere Portemonnaie, sondern auf die Reichtümer unseres Herrn allein.

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Aus einem leeren Beutel Geld zählen, aus den Wolken Brot backen, das ist unseres Herrgotts Kunst allein. Dennoch tut er's täglich. Er macht aus nichts alles.

Martin Luther

Die Sorge um mein tägliches Brot ist eine materielle Frage. Sie Sorge um das Brot meines Bruders ist eine geistliche Frage.

Nikolai Berdjajew

Nichts, was du nicht weggegeben hast, wird jemals wirklich dir gehören.

C.S. Lewis

Materieller Wohlstand ist entweder ein Fenster, durch das wir Gott sehen, oder ein Spiegel, in dem wir uns selbst sehen.

Warren Wiersbe

Was der Mensch liebt, das ist sein Gott. Denn er trägt es in seinem Herzen, er bewegt es Tag und Nacht in sich, er schläft mit ihm und wacht mit ihm, es sei, was es sei, Reichtum oder Geld, Vergnügen oder Ehre.

Martin Luther

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