Ich muss vor dem Vater knien, muss mein Ohr an seine Brust legen und lauschen, ohne Unterbrechung lauschen auf den Herzschlag Gottes. Dann, und nur dann, kann ich behutsam, sorgsam und sehr leise sagen, was ich da höre.
— Henri Nouwen (1932–1996), Priester und Autor
Quelle: The Return of the Prodigal Son: A Meditation on Fathers, Brothers, and Sons
Themen: Gebet & Stille, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Nachfolge & Jüngerschaft
Anlässe: Zum Nachdenken, Tagesbeginn & Tagesschluss
Henri Nouwen
Henri Nouwen (1932–1996) war ein niederländischer katholischer Priester, Theologe und geistlicher Schriftsteller, der nach akademischer Lehrtätigkeit in den USA seine letzten Lebensjahre in einer L’Arche-Gemeinschaft in Kanada verbrachte. Er steht für eine Spiritualität der Verwundbarkeit, die unbedingte Annahme des Menschen durch Gott und den bewussten Dienst an Schwachen jenseits von Erfolgsstreben. Bibellesern eröffnet er einen einfühlsamen Zugang zu biblischen Gleichnissen und Themen, indem er theologische Tiefe mit psychologischem Feingefühl und dem ehrlichen Umgang mit eigenen Zweifeln verbindet.
Alle Zitate von Henri Nouwen (575)
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Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.
Oswald Chambers
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.
Søren Kierkegaard
Mut ist Angst, die gebetet hat.
Corrie ten Boom
Beten ist Atem holen aus Gott.
Dietrich Bonhoeffer
Charles Haddon Spurgeon
Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.
Oswald Chambers
Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.
Augustinus von Hippo
Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.
Eugene Peterson