Viele Christen fühlen sich in ihrem Gebetsleben gescheitert. Schon fünf bis sieben Minuten zu beten kommt ihnen wie eine Ewigkeit vor, und ihre Gedanken schweifen die meiste Zeit ab. „Es liegt wohl an mir“, schlussfolgern viele. „Ich bin einfach ein Christ zweiter Klasse.“ Nein, wenn der Heilige Geist in Ihnen wohnt und Sie grundsätzlich danach streben, im Gehorsam gegenüber Gottes Wort zu leben, liegt das Problem höchstwahrscheinlich nicht an Ihnen, sondern an Ihrer Methode... Lassen Sie die Worte der Schrift zu den Worten Ihrer Gebete werden... Wenn Sie anhand fortlaufender Bibeltexte beten, werden Sie feststellen, dass Sie über die meisten der „immer gleichen Dinge“ beten, aber auf völlig neue Weise. Sie werden wahrscheinlich jeden beliebigen Teil der Bibel aufschlagen und durch ihn hindurch beten können.
— Donald Whitney (* 1954), Theologe, Pastor und Autor
Themen: Gebet & Stille, Bibel & Wort Gottes, Glaube & Vertrauen
Anlässe: Ermutigung
Donald Whitney
Donald Whitney (* 1954) ist ein US-amerikanischer reformiert-baptistischer Theologe, Pastor und Hochschullehrer, der über viele Jahre am Southern und Midwestern Baptist Theological Seminary lehrte. Er steht für eine biblisch begründete Frömmigkeitspraxis und wurde vor allem durch seine Schriften über geistliche Disziplinen wie Schriftbetrachtung, Gebet und Fasten bekannt. Bibellesern vermittelt er praktische Anleitungen, wie biblische Texte – insbesondere die Psalmen – als direkte Struktur und Orientierung für das persönliche Gebet dienen können.
Alle Zitate von Donald Whitney (93)
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Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.
Oswald Chambers
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.
Søren Kierkegaard
Mut ist Angst, die gebetet hat.
Corrie ten Boom
Beten ist Atem holen aus Gott.
Dietrich Bonhoeffer
Charles Haddon Spurgeon
Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.
Oswald Chambers
Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.
Augustinus von Hippo
Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.
Eugene Peterson