Nun sich der Tag geendet, mein Herz sich zu dir wendet und danket inniglich; dein holdes Angesichte zum Segen auf mich richte, erleuchte und entzünde mich.
— Gerhard Tersteegen (1697–1769), Mystiker
Themen: Gebet & Stille, Frieden & Ruhe
Anlässe: Tagesbeginn & Tagesschluss
Gerhard Tersteegen
Gerhard Tersteegen (1697–1769) war ein deutscher Laienprediger, Schriftsteller und Liederdichter des mystischen Pietismus, der den Großteil seines Lebens in Mülheim an der Ruhr verbrachte. Bekannt durch Kirchenlieder wie „Gott ist gegenwärtig“, betonte er die persönliche Hingabe und das Leben in der Gegenwart Gottes, stieß jedoch mit seinen privaten Erbauungsversammlungen und seiner Rezeption katholischer Mystiker auf zeitgenössische kirchliche Kritik. Heutigen Bibellesern begegnet sein Werk als traditionsübergreifend gesungenes Liedgut und als Anstoß zu meditativer Verinnerlichung des Glaubens.
Alle Zitate von Gerhard Tersteegen (26)
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Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.
Oswald Chambers
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.
Søren Kierkegaard
Mut ist Angst, die gebetet hat.
Corrie ten Boom
Beten ist Atem holen aus Gott.
Dietrich Bonhoeffer
Charles Haddon Spurgeon
Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.
Oswald Chambers
Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.
Augustinus von Hippo
Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.
Eugene Peterson