Die Lehre von der Unveränderlichkeit Gottes ist für die Religion von höchster Bedeutung. Der Gegensatz von Sein und Werden bezeichnet den Unterschied zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf. Jedes Geschöpf ist beständig im Werden. Es ist wandelbar, strebt unaufhörlich, sucht Ruhe und Erfüllung und findet diese Ruhe in Gott, in ihm allein, denn nur er ist reines Sein und nicht Werden. Darum wird Gott in der Schrift oft der Fels genannt.
— Herman Bavinck (1854–1921), Theologe
Themen: Gott, Jesus & Heiliger Geist, Frieden & Ruhe
Herman Bavinck
Herman Bavinck (1854–1921) war ein niederländischer Theologe und Hochschullehrer in Kampen und Amsterdam sowie eine Leitfigur des Neokalvinismus. Bekannt durch seine „Reformierte Dogmatik“, verband er historische Konfessionalität mit der Auseinandersetzung mit moderner Philosophie und Wissenschaft, was ihm mitunter Kritik konservativerer Zeitgenossen einbrachte. Heutigen Bibellesern bietet sein Werk einen Zugang zu einer systematischen Theologie, die biblische Verwurzelung mit der Relevanz des Glaubens für Kultur und Gesellschaft verknüpft.
Alle Zitate von Herman Bavinck (4)
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Du hast uns auf dich hin geschaffen, O Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.
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Ich würde dich nicht suchen können, wenn du mich nicht schon gefunden hättest.
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Wenn du ein Kind siehst, begegnest du Gott auf frischer Tat.
Martin Luther
Gott liebt uns nicht, weil wir liebenswert sind, sondern weil sein Wesen Liebe ist.
Oswald Chambers
Dich sucht Gott mehr als deine Opfergabe.
Augustinus von Hippo
Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.
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