Kummer hat etwas Faszinierendes an sich; obwohl wir spüren, dass er unseren Frieden zerstört, neigen wir dazu, uns ihm hinzugeben und über den Schmerz zu brüten, bis er unser gesamtes Seelenleben prägt. Tändelt nicht länger mit dem Kummer; versucht, all die Erinnerungen abzuschneiden, die den Schmerz des Geistes nähren.

John Newton (1725–1807), Pfarrer/Liederdichter

Themen: Trauer & Trost, Angst & Sorge, Weisheit & Erkenntnis

Anlässe: Trost, Zum Nachdenken

John Newton

John Newton (1725–1807) war ein englischer Seefahrer und späterer anglikanischer Geistlicher, der in Olney und London wirkte. Bekannt wurde er als Dichter des Liedes „Amazing Grace“ sowie als Abolitionist, nachdem er zuvor jahrelang selbst als Kapitän auf Sklavenschiffen tätig gewesen war. Für heutige Bibelleser veranschaulicht sein Werk die theologische Reflexion über Schuld und Vergebung sowie die seelsorgliche Dimension von Gottes Gnade.

Alle Zitate von John Newton (45)

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Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Ein Jesus, der nie weinte, könnte nie meine Tränen abwischen.

Charles Haddon Spurgeon

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

Anfälle von Niedergeschlagenheit überkommen die meisten von uns. Wie fröhlich wir auch gewöhnlich sein mögen, wir müssen zeitweise niedergeschlagen sein. Die Starken sind nicht immer kräftig, die Weisen nicht immer bereit, die Tapferen nicht immer mutig, und die Fröhlichen nicht immer glücklich.

Charles Haddon Spurgeon

Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.

Martin Luther

Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.

Dante Alighieri

Der Tod ist nicht mehr als das Hinübergehen von einem Raum in einen anderen. Aber da ist ein Unterschied für mich, wisst ihr. Denn in jenem anderen Raum werde ich sehen können.

Helen Keller

Was wir einst genossen und tief geliebt haben, können wir niemals verlieren, denn alles, was wir tief lieben, wird ein Teil von uns.

Helen Keller

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