Von all jenen, die das selbstsüchtige Experiment gewagt haben, möge einer vortreten und sagen, dass er Erfolg hatte. Hat das Gold den erfüllt, der es zu seinem Gozen machte? Hat der Fleiß den belohnt, der auf dem Feld des Ehrgeizes schuftete? Ist der zufrieden, der jeden Schauplatz sinnlicher Freuden durchstöbert hat? Kann irgendjemand das bejahen? Nicht ein einziger!

S. Lewis Johnson (1915–2004), Theologe, Neutestamentler und Pastor

Themen: Geld & Besitz, Sinn & Identität, Weisheit & Erkenntnis

Anlässe: Zum Nachdenken

S. Lewis Johnson

S. Lewis Johnson war ein US-amerikanischer Neutestamentler, Theologe und Pastor, der im 20. Jahrhundert vor allem am Dallas Theological Seminary sowie in Dallas als Gemeindelehrer wirkte. Er verband eine detaillierte Exegese der biblischen Ursprachen mit einer calvinistischen Erlösungslehre und dispensationalistischen Ansätzen, womit er sich im Spannungsfeld zwischen reformierter Theologie und klassischem Dispensationalismus bewegte. Für Bibelleser heute sind insbesondere seine digital dokumentierten Auslegungspredigten und Vorlesungen als quellengenaue Textanalysen von Bedeutung.

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Gott hat uns erschaffen, um Menschen zu lieben und Dinge zu benutzen. Unser Problem ist, dass wir Dinge lieben und Menschen benutzen.

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Mein Bankier ist der liebe Gott. Er sorgt dafür, dass immer etwas da ist.

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Durch Gottes Gnade sehen meine Augen nicht auf die leeren Vorratskammern und das leere Portemonnaie, sondern auf die Reichtümer unseres Herrn allein.

George Müller

Aus einem leeren Beutel Geld zählen, aus den Wolken Brot backen, das ist unseres Herrgotts Kunst allein. Dennoch tut er's täglich. Er macht aus nichts alles.

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Die Sorge um mein tägliches Brot ist eine materielle Frage. Sie Sorge um das Brot meines Bruders ist eine geistliche Frage.

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Nichts, was du nicht weggegeben hast, wird jemals wirklich dir gehören.

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Materieller Wohlstand ist entweder ein Fenster, durch das wir Gott sehen, oder ein Spiegel, in dem wir uns selbst sehen.

Warren Wiersbe

Was der Mensch liebt, das ist sein Gott. Denn er trägt es in seinem Herzen, er bewegt es Tag und Nacht in sich, er schläft mit ihm und wacht mit ihm, es sei, was es sei, Reichtum oder Geld, Vergnügen oder Ehre.

Martin Luther

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