Wir verstehen, warum in der Bibel die Umkehr dem Glauben vorausgeht (Mk 1,15; Apg 20,21). Bevor Menschen ihr Bedürfnis nach Liebe bei Gott gestillt finden, halten sie sich an anderes, oft an Geld, um zufrieden zu werden. Deshalb muss der Glaube an Gott eine völlige Abkehr einschließen – eben Umkehr – von der Liebe zum Geld hin zu einer Zufriedenheit und Zuversicht für die Zukunft, die einzig darin liegt, Gott zu kennen und sich auf seine Zusagen zu verlassen.
— Daniel Fuller (1925–2023), Theologe, Professor für Hermeneutik und Dekan am Fuller Theological Seminary
Bibelstelle: MRK.1.15
Themen: Gnade & Erlösung, Schuld & Vergebung, Geld & Besitz
Daniel Fuller
Daniel Fuller (1925–2023) war ein US-amerikanischer evangelikaler Theologe und wirkte über vier Jahrzehnte als Professor für Hermeneutik und Dekan am Fuller Theological Seminary in Pasadena. Er entwickelte Methoden zur grammatischen Diskursanalyse biblischer Texte und betonte die Kontinuität beider Testamente, stieß jedoch mit seinen Thesen zur Irrtumslosigkeit der Schrift und zum Verhältnis von Glaube und Gehorsam auf scharfe Kritik konservativer Theologen. Für heutige Bibelleser ist er vor allem durch seinen hermeneutischen Ansatz bedeutsam, der namhafte Prediger und Ausleger wie John Piper nachhaltig prägte.
Alle Zitate von Daniel Fuller (20)
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