Wir lernen von Jesus, dass wir nicht auf Kinder herabsehen sollten, nur weil sie noch nicht ausgewachsen sind und daher einen geringeren gesellschaftlichen Status haben als Erwachsene. Wie Jesus sollten wir Kindern mit Respekt und Würde begegnen, als einzigartigen und kostbaren Geschöpfen Gottes, die in seinen Augen wertvoll sind. Mehr noch: Entgegen unserer natürlichen Neigung, die uns einreden will, dass wir von Kindern nichts lernen können und dass die Beziehung eine reine Einbahnstraße vom Erwachsenen zum Kind ist, sollten wir Kinder auch daraufhin betrachten, welche erstrebenswerten Eigenschaften des Reiches Gottes sie vielleicht deutlicher vorleben als wir selbst.
— Andreas Köstenberger (* 1957), Theologe, Neutestamentler und Buchautor
Themen: Beziehung & Familie, Sinn & Identität, Nachfolge & Jüngerschaft
Anlässe: Taufe, Konfirmation & Segen, Zum Nachdenken
Andreas Köstenberger
Andreas Köstenberger ist ein aus Österreich stammender evangelikaler Theologe und Neutestamentler, der seit den 1990er-Jahren an verschiedenen US-amerikanischen Ausbildungsstätten forscht und lehrt. Er steht für eine konservative Bibelexegese und ist besonders für seine Arbeiten zu den johanneischen Schriften, hermeneutische Lehrbücher sowie die theologische Verteidigung komplementaristischer Geschlechterrollen bekannt. Heutigen Bibellesern bietet er methodisch detaillierte Zugänge zum Neuen Testament, wobei seine traditionellen Positionen zu Ehe und kirchlicher Leitung anhaltend diskutiert werden.
Alle Zitate von Andreas Köstenberger (5)
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Nicht eure Liebe trägt die Ehe, sondern von nun an trägt die Ehe eure Liebe.
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Wenn du ein Kind siehst, begegnest du Gott auf frischer Tat.
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Zu lieben heißt, verwundbar zu sein.
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