Wir sollten bei aller Arbeit und bei allem, was wir sonst tun – selbst beim Lesen und Schreiben, so heilig beides sein mag, ja, ich sage mehr: selbst bei unseren festen Andachten und gesprochenen Gebeten – einen kurzen Augenblick innehalten, so oft wir nur können, um Gott in der Tiefe des Herzens anzubeten, ihn zu kosten, und sei es nur im Vorübergehen und gleichsam verstohlen. Da dir nicht verborgen ist, dass Gott vor dir gegenwärtig ist, was immer du tust, und dass er in der Tiefe und Mitte deiner Seele wohnt: Warum nicht von Zeit zu Zeit wenigstens von dem ablassen, was dich äußerlich beschäftigt, ja sogar von deinen gesprochenen Gebeten, um ihn innerlich anzubeten, ihn zu loben, ihn zu bitten, ihm dein Herz zu geben und ihm zu danken? Was könnte Gott größere Freude machen, als dass tausendmal am Tag alle seine Geschöpfe so innehalten, sich zurückziehen und ihn im Herzen anbeten?
— Brother Lawrence (1614–1691), Mystiker
Themen: Gebet & Stille, Nachfolge & Jüngerschaft
Alle Zitate von Brother Lawrence (3)
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Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.
Oswald Chambers
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.
Søren Kierkegaard
Mut ist Angst, die gebetet hat.
Corrie ten Boom
Beten ist Atem holen aus Gott.
Dietrich Bonhoeffer
Charles Haddon Spurgeon
Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.
Oswald Chambers
Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.
Augustinus von Hippo
Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.
Eugene Peterson