Aber der gordische Knoten löst sich leicht, wenn man versteht, dass Jesus für Mose das ist, was der Schmetterling für die Raupe ist. Mose wird nicht niedergestreckt. Mose ist nicht „gescheitert“ (Lukas 16,17). Er wurde auch nicht „zerstört“ (Matthäus 5,17). Mose wurde „erfüllt“. In Christus erreicht Mose seine Reife und entfaltet sich in voller Blüte. Das Gesetz des Mose hat nach wie vor Bedeutung, aber nur so, wie es uns aus den Händen des Herrn Jesus übergeben wird. Christen heute müssen Mose immer noch lesen, und das mit großem Gewinn, aber wenn sie ihn lesen, müssen sie darauf achten, ihre christliche Brille zu tragen.
— Fred Zaspel, Pastor, Theologe und Autor
Bibelstelle: MAT.5.17
Themen: Bibel & Wort Gottes, Gott, Jesus & Heiliger Geist
Anlässe: Zum Nachdenken
Fred Zaspel
Fred Zaspel ist ein US-amerikanischer Theologe und reformiert-baptistischer Pastor in Pennsylvania, der zudem Systematische Theologie am Southern Baptist Theological Seminary lehrt. Bekannt ist er vor allem als Experte für das Werk von B. B. Warfield sowie als Mitgestalter der sogenannten New Covenant Theology. Bibellesern vermittelt er eine christozentrische Schriftauslegung, insbesondere der Psalmen, sowie Zugänge zur reformiert-evangelikalen Dogmatik.
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