Als meine Leiden zunahmen, erkannte ich bald, dass es zwei Wege gab, auf meine Situation zu reagieren – entweder mit Bitterkeit zu reagieren oder zu versuchen, das Leiden in eine schöpferische Kraft zu verwandeln. Ich entschied mich, dem letzteren Weg zu folgen.

Martin Luther King (1929–1968), Bürgerrechtler

Quelle: Werk nicht benannt (über goodreads, Wortlaut nicht gegengeprüft)

Themen: Leid & die Frage nach Gott, Mut & Kraft, Nachfolge & Jüngerschaft

Anlässe: Trost, Ermutigung

Martin Luther King

Martin Luther King Jr. (1929–1968) war ein US-amerikanischer Baptistenpastor, Theologe und Anführer der Bürgerrechtsbewegung mit Hauptwirkungsorten in Alabama und Georgia. Bekannt wurde er durch seinen gewaltfreien Kampf gegen die staatliche Rassentrennung sowie durch Reden und Texte wie „I Have a Dream“ und den „Letter from Birmingham Jail“. Für Bibelleser verdeutlicht sein Erbe die sozialethische und prophetische Dimension des Glaubens im Einsatz für Gerechtigkeit, während posthume Nachweise von Plagiaten in seiner Dissertation auch Brüche in seiner Biografie markieren.

Alle Zitate von Martin Luther King (142)

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In unserer eigenen Verwundung können wir zu Quellen des Lebens für andere werden.

Henri Nouwen

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

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Der Schmerz verlangt gehört zu werden. Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen, aber er schreit in unseren Schmerzen: Sie sind sein Sprachrohr, um eine taube Welt aufzuwecken.

C.S. Lewis

Wenn wir wie Trauben zertreten werden, können wir nicht an den Wein denken, der wir werden.

Henri Nouwen

Er hat beschlossen, mich nicht zu heilen, sondern mich zu halten. Je heftiger der Schmerz, desto enger Seine Umarmung.

Joni Eareckson-Tada

Möge ich das denkende Herz dieser Baracke sein. Ich möchte es wieder sein. Ich möchte das denkende Herz eines ganzen Konzentrationslagers sein.

Etty Hillesum

Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.

Paul Claudel

Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.

Dietrich Bonhoeffer

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