Zitate von Adalbert Stifter

Adalbert Stifter (1805–1868) — Schriftsteller · Katholisch · Österreich

Adalbert Stifter war ein österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge des 19. Jahrhunderts, der vor allem in Wien und Linz wirkte. Bekannt ist er für sein Konzept des „sanften Gesetzes“, das das Göttliche und sittlich Große im Unscheinbaren, Stillen und in der beständigen Schöpfungsordnung sieht, wofür ihm Kritiker wie Friedrich Hebbel biedermeierliche Detailversessenheit und Realitätsflucht vorwarfen. Für Bibelleser veranschaulicht sein Werk die geistliche Dimension von Geduld, Ehrfurcht vor der Natur und die Suche nach Maß und sittlicher Treue im Alltag.

Epoche: Erweckung & 19. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Gott, Jesus & Heiliger Geist, Sinn & Identität, Freude & Dankbarkeit, Hoffnung & Zuversicht, Führung & Gottes Wille, Zweifel & Anfragen, Weisheit & Erkenntnis

Zitate von Adalbert Stifter

Des Menschen größtes Glück ist seine Tat. Des Menschen größte Freude ist der Mensch. Des Menschen schönste Betrachtung ist die Natur. Des Menschen ewige Hoffnung ist Gott.

Adalbert Stifter

Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste, was Gott erschaffen hat, das Meer.

Adalbert Stifter

Unter den Menschen sind es nur einzelne, die - ohne an sich zu denken - die reine Freude an dem haben, was Gott selbst im Kleinsten so schön geschaffen hat.

Adalbert Stifter

Gott hat den Menschen mit der Willenskraft und Vernunft ihr Schicksal in die Hand gelegt.

Adalbert Stifter

Warum, da doch alle Naturgesetze Wunder und Geschöpfe Gottes sind, merken wir sein Dasein in ihnen weniger, als wenn einmal eine plötzliche Änderung, gleichsam eine Störung derselben, geschieht, wo wir ihn dann plötzlich mit Erschrecken dastehen sehen.

Adalbert Stifter

Belege: wikipedia.org, deutsche-biographie.de, badw.de

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