Zitate von Adolf Schlatter

Adolf Schlatter (1852–1938) — Theologe · Pietismus · Deutschland

Adolf Schlatter (1852–1938) war ein Schweizer evangelischer Theologe und Universitätsprofessor, der vor allem an der Universität Tübingen lehrte. Er verband eine textnahe, beobachtende Schriftauslegung mit persönlichem Glauben und erforschte frühjüdische Hintergründe des Neuen Testaments, wobei sein Spätwerk in den 1930er-Jahren auch theologische antijudaistische Züge aufweist. Für Bibelleser heute bieten seine Kommentare zum Neuen Testament eine wissenschaftlich fundierte und zugleich gemeindenahe Erschließung der biblischen Texte.

Epoche: 20. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Wachstum & Charakter, Kirche & Gemeinde, Nachfolge & Jüngerschaft, Gebet & Stille, Schuld & Vergebung, Liebe, Gnade & Erlösung, Gott, Jesus & Heiliger Geist

Zitate von Adolf Schlatter

Es ist besser, ich bete einen Rachepsalm, als einen gottlosen Haß in meinem Herzen zu tragen.

Adolf Schlatter

Was die Liebe anschaut, glänzt.

Adolf Schlatter

Wenn uns der Geist bewegen soll, ohne dass wir uns bewegen; uns erleuchten soll, ohne dass wir denken; uns heiligen soll, ohne dass wir wollen; uns gehorsam machen soll, ohne dass wir gehorchen; uns vom Bösen erlösen soll, ohne dass wir es lassen; so haben wir nicht Christi Verheißung für uns.

Adolf Schlatter

Der Heilige Geist verwandelt eigennützige Menschen in gemeinnützige, ich-bezogene in gemeinschaftsfähige Menschen. Dabei lässt er sie als einzelne leben - und bewahrt sie doch vor dem Individualismus. Er fügt sie zu einer Gemeinschaft zusammen - und lässt sie doch nicht im Kollektiv versinken.

Adolf Schlatter

Du bist mit Christus der Sünde gestorben, so sei nun auch tot! Du bist mit Christus auferstanden ins Leben für Gott, so lebe ihm nun! Du bist in Freiheit gesetzt, so sei nun frei!

Adolf Schlatter

Ohne Bibel wird der evangelische Pfarrer zum Schwätzer und der katholische Priester zum Zauberer.

Adolf Schlatter

Dem Retter der Welt folgen nur wenige.

Adolf Schlatter

Heiligung ist die Bewahrung der Verbundenheit mit Gott, die das, was von Gott scheidet, abstößt und das, was mit ihm verbindet, ergreift und festhält.

Adolf Schlatter

Belege: wikipedia.org, johannestraichel.de, logos.com

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