Zitate von Albert N. Martin

Albert N. Martin (1934–2026) — Pastor, Dozent für Pastoraltheologie und Autor · Reformierte Baptisten · USA

Albert N. Martin (1934–2026) war ein US-amerikanischer Pastor der Reformierten Baptisten, der über vier Jahrzehnte die Trinity Baptist Church in Montville (New Jersey) leitete sowie als Dozent und Autor wirkte. Er wurde bekannt durch eine an puritanischen Vorbildern orientierte Kanzelverkündigung und Werke zur Pastoraltheologie, stand jedoch innerkirchlich wegen seiner autoritären Leitungsstrukturen und strikten Gemeindezucht in der Kritik. Für heutige Bibelleser steht sein Werk für eine streng calvinistische Schriftanwendung sowie für die Auseinandersetzung mit Fragen pastoraler Verantwortung und Gemeindeleitung.

Epoche: Gegenwart

Wiederkehrende Themen: Gnade & Erlösung, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Schuld & Vergebung, Glaube & Vertrauen, Demut & Stolz, Wachstum & Charakter

Zitate von Albert N. Martin

Die wesentlichen Bestandteile der Gottesfurcht sind: richtige Vorstellungen von seinem Wesen, ein durchdringendes Bewusstsein seiner Gegenwart und ein beständiges Wissen um unsere Verantwortung vor ihm.

Albert N. Martin

Buße, die nicht mit Glauben verbunden ist, ist eine gesetzliche Buße. Sie endet bei dir selbst und bei deiner Sünde. Ebenso ist ein angeblicher Glaube, der nicht mit Buße verbunden ist, ein unechter Glaube; denn wahrer Glaube vertraut darauf, dass Christus uns nicht *in*, sondern *von* unseren Sünden rettet. Buße und Glaube sind unzertrennlich.

Albert N. Martin

Das Kreuz ist kein vages, undefinierbares Symbol aufopferungsvoller Liebe; im Gegenteil, das Kreuz ist die gewaltige Offenbarung dessen, wie Gott gerecht sein und dennoch schuldige Sünder begnadigen kann. Am Kreuz spricht Gott, nachdem er die Sünden seines Volkes auf Christus gelegt hat, das Gericht über seinen Sohn als den Stellvertreter seines Volkes aus. Dort am Kreuz gießt Gott die Schalen seines Zorns ungemischt mit Barmherzigkeit aus, bis sein Sohn ausruft: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Albert N. Martin

Wir müssen umkehren, und wir müssen glauben. Obwohl es notwendig ist, diese als getrennte Begriffe zu besprechen, dürfen wir nicht denken, dass Umkehr jemals vom Glauben getrennt ist oder der Glaube von der Umkehr. Wahrer Glaube ist von Umkehr durchdrungen, und wahre Umkehr ist von Glauben durchdrungen. Sie durchdringen einander so sehr, dass man überall dort, wo die göttliche Vorsorge wahrhaft ergriffen wird, einen glaubenden S Sünder und einen reuevollen Gläubigen findet.

Albert N. Martin

Belege: vandermay.com, thegospelcoalition.org, byfaithonline.com, baptistboard.com

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