Zitate von Alexander Solschenizyn

Alexander Solschenizyn (1918–2008) — Schriftsteller · Orthodox · Russland

Alexander Solschenizyn (1918–2008) war ein russischer Schriftsteller, Nobelpreisträger und sowjetischer Dissident, der nach Zwangsarbeitslager und westlichem Exil in den 1990er-Jahren nach Russland zurückkehrte. Geprägt von seiner Hinwendung zum russisch-orthodoxen Glauben während der Lagerhaft, deckte er mit Werken wie „Der Archipel Gulag“ den totalitären Terror auf und mahnte zu persönlicher Wahrhaftigkeit. Für Bibelleser veranschaulicht sein Werk das Festhalten am Gewissen und die Einsicht, dass die Grenze zwischen Gut und Böse durch jedes menschliche Herz verläuft, wenngleich sein späterer Nationalismus und sein historisches Spätwerk auf Widerspruch stießen.

Epoche: Gegenwart

Wiederkehrende Themen: Ethische Fragen, Schuld & Vergebung, Sinn & Identität, Freiheit & Wahrheit, Gerechtigkeit & Einsatz, Zweifel & Anfragen, Führung & Gottes Wille, Trauer & Trost

Zitate von Alexander Solschenizyn

Aber der Strich, der das Gute vom Bösen trennt, durchkreuzt das Herz eines jeden Menschen. Und wer mag von seinem Herzen ein Stück vernichten?

Alexander Solschenizyn

Wer die Gewalt als seine Methode proklamiert hat, muss die Lüge zu seinem Prinzip machen.

Alexander Solschenizyn

Ich fühlte mich, als ob ich dabei wäre, eine Lücke in der Welt auszufüllen, die für mich bestimmt war und die lange auf mich gewartet hatte – eine Gießform, sozusagen, die nur für mich gemacht worden war, die ich aber erst in diesem Moment bemerkt hatte.

Alexander Solschenizyn

All jenen gewidmet, die nicht genug Leben hatten, um dies zu erzählen. Sie mögen mir verzeihen, daß ich nicht alles gesehen, nicht an alles mich erinnert, nicht alles erraten habe.

Alexander Solschenizyn

Die Menschen haben Gott vergessen, und das ist der Grund für die Probleme der Gegenwart. Wir werden keine Lösungen finden ohne die Umkehr des Menschen zum Schöpfer aller Dinge.

Alexander Solschenizyn

Die Rettung der Menschheit besteht gerade darin, dass alle alles angeht.

Alexander Solschenizyn

Atheismus ist das Grundübel unserer Zeit. Die Menschen haben Gott vergessen, und das ist der Grund für die Probleme des zwanzigsten Jahrhunderts.

Alexander Solschenizyn

Für mich gehört der Glaube zu den Grundlagen und Grundfesten des Lebens eines Menschen.

Alexander Solschenizyn

Ich habe mich immer mit Vergnügen der Arbeit hingegeben, der Arbeit und dem Kampf.

Alexander Solschenizyn

Ich habe mich daran gewöhnt, dass öffentliche Reuebekundungen politischer Persönlichkeiten heute wohl das Allerletzte sind, was man von ihnen erwarten darf.

Alexander Solschenizyn

Na und wenn mal was verboten ist, wird sich ein Deutscher schon nicht darüber hinwegsetzen.

Alexander Solschenizyn

Belege: kommunismusgeschichte.de, wikipedia.org, spiegel.de, deutschlandfunk.de

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