Zitate von Benedikt von Nursia

Benedikt von Nursia (480–547) — Ordensgründer · Katholisch · Italien

Benedikt von Nursia war ein spätantiker Mönch und Abt in Italien, der mit der Gründung des Klosters auf dem Montecassino als Vater des abendländischen Mönchtums gilt. Er steht für die nach ihm benannte Klosterregel, die das geistliche Leben durch den Wechsel von Gebet, Lesung und Arbeit sowie das Prinzip des klugen Maßhaltens strukturierte. Für Bibelleser heute bietet er ein erprobtes Modell, wie Schriftlesung und Glaube durch feste geistliche Rhythmen im Alltag verankert werden können.

Epoche: Alte Kirche

Wiederkehrende Themen: Gebet & Stille, Dienst & Nächstenliebe, Arbeit & Berufung, Krankheit & Schwäche, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Versuchung & Kampf, Wachstum & Charakter, Bibel & Wort Gottes

Zitate von Benedikt von Nursia

Die Sorge für die Kranken muss vor und über allem stehen: Man soll ihnen so dienen, als wären sie wirklich Christus.

Benedikt von Nursia

Gäste, die ankommen, empfange man alle wie Christus, weil er selber sagen wird: Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen. Die allergrößte Sorge und Aufmerksamkeit lasse man bei der Aufnahme von Armen und Pilgern walten, denn mehr als in anderen nimmt man in ihnen Christus auf.

Benedikt von Nursia

Bete und arbeite!

Benedikt von Nursia

Wie es einen bösen, bitteren Eifer gibt, der von Gott trennt und in das Reich des Todes führt, so gibt es einen guten Eifer, der von der Sünde trennt, zu Gott und zum ewigen Leben führt.

Benedikt von Nursia

Wenn wir Psalmen singen, dann soll unser Herz mit dem gesungenen Wort zusammenklingen.

Benedikt von Nursia

Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden.

Benedikt von Nursia

Denn erst dann sind sie wahre Mönche, wenn sie von der Arbeit ihrer Hände leben wie unsere Väter und die Apostel.

Benedikt von Nursia

Belege: abtei-ottobeuren.de, benediktiner.de, wikipedia.org, stiftgoettweig.at

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