Zitate von Bill T. Arnold

Bill T. Arnold (* 1955) — Alttestamentler und Altorientalist · evangelikal / methodistisch-wesleyanisch · USA

Bill T. Arnold (* 1955) ist ein US-amerikanischer Alttestamentler, Altorientalist und methodistischer Theologe, der seit 1995 am Asbury Theological Seminary in Kentucky forscht und lehrt. Er steht für eine Verbindung von altorientalischer Sprach- und Kulturwissenschaft mit klassisch-evangelikaler Schriftauslegung und verfasste einflussreiche Lehrbücher sowie Bibelkommentare. Heutigen Bibellesern eröffnet er einen historisch wie sprachlich fundierten Zugang zum Alten Testament, der altorientalische Kontexte verständlich macht, ohne die theologische Verbindlichkeit der biblischen Texte aufzugeben.

Epoche: Gegenwart

Wiederkehrende Themen: Nachfolge & Jüngerschaft, Demut & Stolz, Versuchung & Kampf, Führung & Gottes Wille, Schuld & Vergebung, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Bibel & Wort Gottes

Zitate von Bill T. Arnold

Teilweiser Gehorsam ist in Wirklichkeit nur Ungehorsam, der akzeptabel gemacht wurde.

Bill T. Arnold

Zuerst kommt die Tyrannanei des Dringenden, der drängende Druck der äußeren Umstände. Darauf folgen Unsicherheit und Selbstzweifel, die aus dem Mangel an vollständigem Vertrauen auf Gott entstehen. Schließlich folgt die Rebellion selbst – der klägliche menschliche Versuch, die Dinge in die eigene Hand zu nehmen, was einer Anmaßung oder zumindest einer Vermessenheit gegenüber der Autorität Gottes gleichkommt.

Bill T. Arnold

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Christen behaupten, die Heiligen des Alten Testaments hätten Gottes Geist grundlegend anders erfahren als neutestamentliche Gläubige oder heutige Christen. Viele haben sich auf bestimmte Redewendungen des Alten Testaments gestützt, um zu behaupten, der Heilige Geist sei im Alten Testament nur auf Menschen gekommen, im Neuen Testament dagegen in sie hinein. Der Heilige Geist sei den alttestamentlichen Gläubigen also nur vorübergehend und äußerlich verliehen worden, im Gegensatz zur bleibenden Innewohnung in der frühen Gemeinde. Solche Predigt und Lehre treibt einen Keil zwischen die beiden Testamente und legt zu viel Gewicht auf die Trennung statt auf das gegenseitige Aufeinander-Angewiesensein von Altem und Neuem. Das ist ein unzureichendes und unvollständiges Verständnis der Rolle des Geistes im Alten Testament. Zwar kommt der Geist Gottes im Alten Testament bisweilen auf Einzelne, um sie für bestimmte (und vorübergehende) Aufgaben zu bevollmächtigen, doch es kann kein Zweifel bestehen, dass seine Rolle weit darüber hinausgeht. Er hat auch bei den alttestamentlichen Gläubigen eine innewohnende und verwandelnde Gegenwart und wird als die belebende Kraft beschrieben, die geistliche Erneuerung bewirkt.

Bill T. Arnold

Belege: wikipedia.org, asburyseminary.edu, thegospelcoalition.org, lifeisstory.com

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