Zitate von Charles Bridges
Charles Bridges (1794–1869) — Geistlicher · Anglikanisch · England
Charles Bridges (1794–1869) war ein englischer Geistlicher der Church of England, der vor allem als Gemeindepfarrer in Suffolk und Dorset wirkte. Als führender Vertreter des evangelikalen Flügels seiner Kirche wurde er durch Schriften zur Pastoraltheologie und fundierte Bibelkommentare bekannt. Heutigen Bibellesern begegnet er durch Auslegungen zu Psalmen und Weisheitsbüchern, die theologische Reflexion mit praktischer Seelsorge verbinden.
Epoche: Erweckung & 19. Jahrhundert
Wiederkehrende Themen: Wachstum & Charakter, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Demut & Stolz, Glaube & Vertrauen, Weisheit & Erkenntnis, Beziehung & Familie, Versuchung & Kampf, Ethische Fragen
Zitate von Charles Bridges
Aber was ist diese Furcht des Herrn? Es ist jene liebevolle Ehrfurcht, mit der sich das Kind Gottes demütig und sorgsam dem Gesetz seines Vaters beugt.
Charles Bridges
Der Narr redet endlos über nichts – nicht weil er voll ist, sondern weil er leer ist; nicht um zu belehren, sondern aus reiner Redelust.
Charles Bridges
Es ist weit besser, dass Kinder unter heilsamer Zucht weinen, als dass Eltern später unter den bitteren Früchten vernachlässigter Erziehung weinen müssen – für sich selbst und für ihre Kinder.
Charles Bridges
Der Hochmütige ist der Thron des Satans, und der Träge sein Kissen.
Charles Bridges
Wird gefragt: „Was wendet meine Augen am wirksamsten von der Nichtigkeiten ab?“ Nicht die Abgeschiedenheit beschaulicher Rückgezogenheit. Nicht das Aufgeben unserer rechtmäßigen Verbindung mit der Welt. Es ist vielmehr die überragende Schönheit Jesu, die enthüllt vor unseren Augen steht und unser Herz gefangen nimmt.
Charles Bridges
Ist es nicht ein ernster Gedanke, dass das Auge Gottes all unser alltägliches Handeln wahrnimmt — entweder als Gräuel oder als Wohlgefallen?
Charles Bridges
Im Dunkeln zu arbeiten, ohne einen gewissen Auftrag, verdunkelt die Glaubensgewissheit gegenüber Gottes Zusagen sehr; und der Diener am Wort, der sich der himmlischen Unterstützung nicht bedienen kann, spürt, wie ihm bei seiner Arbeit „die Hände sinken und die Knie müde werden". Umgekehrt stärkt ihn die Gewissheit, dass er im Gehorsam gegen Gottes Ruf handelt – dass er in seinem Werk und auf seinem Weg steht – mitten in aller Schwierigkeit und unter dem Gewicht seiner Verantwortung mit allmächtiger Kraft.
Charles Bridges
Dass Gottes Angesicht nicht nur von uns abgewandt, sondern gegen uns gerichtet ist, sein ewiges Zürnen statt seines Lächelns – das wird die Hölle sein statt des Himmels.
Charles Bridges
Belege: wikipedia.org, scrollreader.com, heritagebooks.org, banneroftruth.org
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