Zitate von Cyprian von Karthago

Cyprian von Karthago (200–258) — Kirchenvater · Frühkirche · Tunesien

Cyprian von Karthago (ca. 200–258) war Rechtsgelehrter, wurde um 248 Bischof im heutigen Tunesien und zählt zu den prägenden lateinischen Kirchenvätern der Frühkirche, der unter Kaiser Valerian das Martyrium erlitt. Er begründete eine einflussreiche Lehre über die Einheit der Kirche und das Bischofsamt, geriet jedoch wegen seiner zeitweisen Flucht vor Verfolgung sowie seiner Position im Ketzertaufstreit in schwere Konflikte. Für Bibelleser dokumentieren seine Schriften die seelsorglichen und theologischen Spannungsfelder der frühen Christenheit zwischen Verfolgungsdruck, Sakramentenverständnis und der Wiederaufnahme von Glaubensabgefallenen.

Epoche: Alte Kirche

Wiederkehrende Themen: Nachfolge & Jüngerschaft, Kirche & Gemeinde, Gebet & Stille, Bibel & Wort Gottes, Geld & Besitz, Demut & Stolz, Liebe, Wachstum & Charakter

Zitate von Cyprian von Karthago

Deine ständige Beschäftigung sei das Gebet oder das Lesen der Heiligen Schrift. Bald rede du mit Gott, bald lass Gott mit dir reden.

Cyprian von Karthago

Wen Gott reich macht, den kann kein Mensch arm machen.

Cyprian von Karthago

Das nun ist der Wille Gottes, den Christus sowohl getan als auch gelehrt hat: Demut im Umgang; Standhaftigkeit im Glauben; Bescheidenheit in Worten; Gerechtigkeit in Taten; Barmherzigkeit in Werken; Disziplin in den Sitten; Unfähigkeit, Unrecht zu tun, und die Fähigkeit, erlittenes Unrecht zu ertragen; Frieden zu halten mit den Brüdern; Gott von ganzem Herzen zu lieben; ihn zu lieben, weil er Vater ist; ihn zu fürchten, weil er Gott ist… dies bedeutet, den Willen des Vaters zu erfüllen.

Cyprian von Karthago

Wenn wir Gott unseren Vater nennen, müssen wir uns auch als Söhne Gottes verhalten.

Cyprian von Karthago

Wer die Kirche Christi zerreißt und teilt, kann nicht das Kleid Christi besitzen.

Cyprian von Karthago

Wir müssen nicht nur die Verfolgung fürchten oder jene Mächte, die im offenen Kampf umherziehen, um die Diener Gottes zu stürzen. Es ist leicht, sich vorzusehen, wenn die Gefahr offensichtlich ist... Mehr Grund zur Furcht besteht vor dem Feind, wenn er sich heimlich heranschleicht, uns durch den Schein des Friedens täuscht und auf verborgenen Pfaden voranrückt... Diejenigen, die er nicht in der Blindheit ihrer alten Wege halten konnte, führt er auf einen neuen Weg der Täuschung. Er reißt Menschen mitten aus der Kirche heraus, und während sie meinen, dem Licht nahe zu sein, stürzt er sie unerwartet in eine andere Dunkelheit.

Cyprian von Karthago

Belege: wikipedia.org, bistum-augsburg.de, antike-christentum.de

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