Zitate von Edna Gerstner

Edna Gerstner (1914–1999) — Autorin · Reformiert / Presbyterianisch · USA

Edna Gerstner (1914–1999) war eine US-amerikanische christliche Autorin und Pädagogin reformierter Prägung. Bekanntheit erlangte sie durch Kinder- und Familienbücher sowie historische Biografien, in denen sie theologische Grundsätze verständlich in den familiären Alltag übertrug. Bibellesern bietet sie lebensnahe Zugänge zu biblischen Themen der Glaubenserziehung und Einblicke in die Kirchengeschichte.

Epoche: 20. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Trauer & Trost, Glaube & Vertrauen, Leid & die Frage nach Gott, Beziehung & Familie, Zeugnis & Mission, Gebet & Stille, Arbeit & Berufung, Nachfolge & Jüngerschaft

Zitate von Edna Gerstner

[Sarah Edwards schrieb beim Tod ihres Mannes Jonathan an ihre Tochter Esther]: „Mein sehr liebes Kind, was soll ich sagen? Ein heiliger und guter Gott hat uns mit einer dunklen Wolke bedeckt. O dass wir die Rute küssen und unsere Hände auf unseren Mund legen mögen! Der Herr hat es getan. Er hat mich seine Güte anbeten lassen, dass wir ihn so lange hatten. Aber mein Gott lebt; und er hat mein Herz. O welch ein Vermächtnis hat mein Mann und dein Vater uns hinterlassen! Wir sind alle Gott hingegeben; und da bin ich und liebe es zu sein. Deine dich ewig liebende Mutter, Sarah Edwards.“

Edna Gerstner

Jonathan Edwards war ein eifriger Pastor, der keinen Augenblick vergaß, dass seine eigene Familie zu dieser Herde gehörte und dass er auch für diese Schafe im eigenen Gehege zum Hirten bestellt war. Ihm lag stets die Rettung der Seelen aller Menschen am Herzen, und dabei übersah er die nicht, die ihm am nächsten standen. Er setzte keinen Augenblick voraus, dass seine eigenen Kinder zu den Erwählten gehörten. George Perry Norris beschreibt ihn als einen „zärtlich brütenden Vater“.

Edna Gerstner

[Sarah Edwards] erlaubte dieser Seelengemeinschaft nicht, ihre täglichen Pflichten und Aufgaben zu beeinträchtigen, aber irgendwo in ihrem geschäftigen Tag gab es immer Zeit für einen stillen Spaziergang mit Gott. Die Kinder lernten früh, die Arbeitsstunden ihres Vaters zu respektieren, aber sie erkannten auch diese Zeiten an, die für ihre Mutter notwendig waren – diese Momente, in denen sie allein sein musste, um sich in Gott zu verlieren. Sie spürten, dass ihre Mutter Martha war; aber sie war auch Maria, die zu den Füßen ihres Herrn saß.

Edna Gerstner

Belege: northamptonpress.org

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