Zitate von E. Stanley Jones
E. Stanley Jones (1884–1973) — Missionar · Methodistisch · USA
Eli Stanley Jones (1884–1973) war ein US-amerikanischer methodistischer Theologe, Missionar und Autor, der den Großteil seines Lebens in Indien wirkte. Bekannt wurde er durch die christliche Ashram-Bewegung sowie seinen Ansatz, das Evangelium von westlich-kolonialen Prägungen zu lösen, weshalb ihm theologische Kritiker Synkretismus vorwarfen. Für heutige Bibelleser steht sein Werk für eine christuszentrierte Spiritualität, die persönliche Nachfolge mit sozialer Verantwortung, Dialog und Gewaltfreiheit verbindet.
Epoche: 20. Jahrhundert
Wiederkehrende Themen: Gebet & Stille, Führung & Gottes Wille, Leid & die Frage nach Gott, Bibel & Wort Gottes, Hoffnung & Zuversicht, Mut & Kraft, Nachfolge & Jüngerschaft, Zeugnis & Mission
Zitate von E. Stanley Jones
Wenn ich vom Boot aus einen Bootshaken auswerfe, das Ufer greife und ziehe – ziehe ich dann das Ufer zu mir her oder mich zum Ufer? Gebet heißt nicht, Gott zu meinem Willen zu ziehen, sondern meinen Willen an Gottes Willen auszurichten.
E. Stanley Jones
Ertrage Nöte nicht einfach, sondern nutze sie. Nimm alles, was geschieht – Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Freude und Schmerz, Lob und Kritik – nimm es in deinen Lebenssinn auf und mache etwas daraus. Verwandle es in ein Zeugnis. Erkläre das Böse nicht, sondern nutze es; lass es dir dienen. So wie die Lotosblume hinabreicht, den Schlamm und Unrat in ihr Leben aufnimmt und daraus eine Blüte bringt, so sollst auch du alles aufnehmen, was geschieht, und etwas daraus machen.
E. Stanley Jones
Das Wort muss erst in uns Fleisch werden, bevor es durch uns zu einer Kraft werden kann.
E. Stanley Jones
Die Unfehlbarkeit der Bibel liegt in folgendem: Wenn irgendjemand den Weg Jesu einschlagen will, so wird er unfehlbar Gott finden.
E. Stanley Jones
Bitte nicht um Aufgaben, die deinen Fähigkeiten entsprechen, sondern um Fähigkeiten, die deinen Aufgaben entsprechen.
E. Stanley Jones
Deine Fähigkeit, Nein zu sagen, bestimmt deine Fähigkeit, Ja zu sagen zu größeren Dingen.
E. Stanley Jones
Das dunkle Problem des unverdienten Leidens erhellt sich, wenn wir sehen, was am Kreuz geschah. Jesus trug das Kreuz nicht nur – er nutzte es. Das Kreuz war Sünde, und er verwandelte es in die Heilung von Sünde; das Kreuz war Hass, und er machte daraus eine Offenbarung der Liebe Gottes. Das Kreuz zeigte den Menschen von seiner schlechtesten Seite, und dort zeigt Jesus Gott von seiner erlösenden besten Seite. Das grausamste, dunkelste Wort, das das Leben je sprach, war am Kreuz – und Jesus nahm all diese Grausamkeit und Dunkelheit und verwandelte sie in reine Liebe und reines Licht.
E. Stanley Jones
Belege: academicworks.com, cambridge.org, logos.com, wikipedia.org
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