Zitate von Erwin Lutzer

Erwin Lutzer (* 1941) — Pastor, Radioprediger und Buchautor · evangelikal · USA

Erwin W. Lutzer (* 1941) ist ein US-amerikanischer evangelikaler Theologe, Buchautor und Radioprediger, der von 1980 bis 2016 als Hauptpastor der Moody Church in Chicago wirkte. Bekannt wurde er durch weltweite Radiosendungen und Publikationen zur Glaubenslehre, wobei seine scharfe Kulturkritik sowie ein zivilrechtliches Urteil wegen Verletzung der Privatsphäre eines früheren Mitarbeiters umstritten sind. Bibellesern vermitteln seine Texte zugängliche Schriftauslegungen und theologische Orientierung im Rahmen eines konservativ-evangelikalen Bibelverständnisses.

Epoche: Gegenwart

Wiederkehrende Themen: Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Gnade & Erlösung, Glaube & Vertrauen, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Hoffnung & Zuversicht, Kirche & Gemeinde, Trauer & Trost, Zeit & Vergänglichkeit

Zitate von Erwin Lutzer

Wir glauben immer, Gott könne nichts tun, solange wir voller Schwächen, Fehler und Sünden stecken. Wir vergessen dabei, dass Gott ein Spezialist ist - nämlich darin, unsere Fehler in seinen Plan miteinzubauen.

Erwin Lutzer

Gott musste die Strafe entweder verhängen oder sie selbst auf sich nehmen. Und er hat sich für Letzteres entschieden.

Erwin Lutzer

Der Wille Gottes ist etwas, das jeder von uns erwählen würde, wenn uns alle Einzelheiten bekannt wären.

Erwin Lutzer

Es gibt eine Umformung des Charakters, die sich nur in der Wüste vollziehen kann. Eine Ausbildung kann man im Palast erhalten, aber Weisheit nur in der Wüste.

Erwin Lutzer

Trauer ist zu erwarten, aber sie unterscheidet sich von der Trauer der Welt. Es gibt einen Unterschied zwischen Tränen der Hoffnung und Tränen der Hoffnungslosigkeit.

Erwin Lutzer

Der Tag unseres Todes ist der Tag unserer Verherrlichung. Der Tod ist der große Eingang, die Tür, die sich zur Ewigkeit hin öffnet. Schließlich wird sie sich zu Gottes Zeit und auf Gottes Weise öffnen, um ein weiteres Kind nach Hause zu lassen, dorthin, wo es hingehört.

Erwin Lutzer

Zum Geschenk Jesu etwas hinzufügen, heißt, es völlig zu zerstören.

Erwin Lutzer

Der Tod ist der Wagen, den unser himmlischer Vater sendet, um uns zu sich zu holen.

Erwin Lutzer

Ich möchte Sie ermutigen, all diese „Wenn doch nurs“ zu nehmen und einen Kreis um sie zu ziehen. Beschriften Sie den Kreis dann mit: „Die Vorsehung Gottes“. Der Christ glaubt, dass Gott größer ist als unsere „Wenn doch nurs“. Seine führende Hand umfasst unser ganzes Leben – nicht nur die guten Tage, sondern auch die „schlechten“. Wir haben das Wort Zufall in unserem Wortschatz; er hat es nicht.

Erwin Lutzer

In der Wüste und nicht im Palast erkundet Gott die Tiefe unserer Hingabe.

Erwin Lutzer

Wenn wir uns auf unser fantastisches Ziel vorbereiten wollen, sollten wir schon hier auf Erden beginnen, Gott anzubeten. Unsere Ankunft im Himmel wird nur die Fortsetzung dessen sein, was wir bereits begonnen haben. Anbetung ist die Sprache des Himmels und die Sprache der Gläubigen auf Erden.

Erwin Lutzer

Jene, die kläglich versagt haben, sind oft die Ersten, die Gottes Rezept für das Gelingen erkennen.

Erwin Lutzer

Die Statistik über den Tod ist beeindruckend – bisher ist es einer von einem!

Erwin Lutzer

Nur am Kreuz sehen wir die Liebe Gottes ohne jede Zweideutigkeit. Hier ist Gottes weitestes Ausgreifen, seine ehrgeizigste Rettungsaktion. Gott selbst kam auf unsere Seite des Abgrunds, bereit, für uns und mit uns zu leiden. Am Kreuz brach seine Liebe mit unmissverständlicher Klarheit in die Welt ein. Hier zumindest haben wir feste Gründe für den Glauben gefunden, dass eine echte Verbindung zwischen Gott und dem Menschen besteht.

Erwin Lutzer

Du wirst erst stark, wenn du schwach wirst. Wenn du deinen Willen Gott unterordnest, entdeckst du die Ressourcen, um das zu tun, was Gott von dir fordert.

Erwin Lutzer

Wir sind hier … Setzlinge, doch wir werden in unser himmlisches Erdreich verpflanzt werden, um im Licht Gottes zu wachsen. Hier stehen unsere Fähigkeiten in Blüte; dort werden sie mit Früchten von größerer Schönheit hervorbrechen. Unser Sterben ist nur der Übergang von einem Grad liebenden Dienstes zu einem anderen; der Unterschied ist wie der zwischen dem ungeborenen Kind und dem, das in die Erfahrungen eines neuen Lebens eingetreten ist. Unsere Liebe zu Gott wird bleiben, aber erweckt zu neuer Reinheit und Entschiedenheit.

Erwin Lutzer

Jemand hat gesagt, die Kennzeichen einer starken Gemeinde seien nasse Augen, gebeugte Knie und ein gebrochenes Herz. Wir werden nie kraftvoll sein, solange wir Gott nicht Gott sein lassen und seine Ehre nicht eifersüchtig hüten.

Erwin Lutzer

Niemand ist stark genug, um das geistliche Leben zu bewältigen, wenn man Jesus nicht nah ist. Wenn wir an der Peripherie des Kraftfeldes Gottes bleiben, verlieren wir die Kraft des Heiligen Geistes in unserem Zeugnis.

Erwin Lutzer

Wenn wir nicht gelernt haben, Anbeter zu sein, spielt es keine Rolle, wie gut wir irgendetwas anderes tun.

Erwin Lutzer

Es gibt einen Unterschied zwischen Tränen der Hoffnung und Tränen der Hoffnungslosigkeit.

Erwin Lutzer

Er musste eine Ewigkeit der Hölle in drei Stunden komprimieren. So gut wir können, müssen wir begreifen, dass dies unendliches Leiden für den unendlichen Sohn Gottes war. Es gab keinen Weg, die Sünde zu übertragen, ohne ihre Strafe zu übertragen. Er empfing, was uns zustand.

Erwin Lutzer

Wenn man aus der Entfernung Jesus nachfolgt, wird man leicht ein Opfer der vielen Gefahren auf dem Wege.

Erwin Lutzer

Es ist schwer genug, das Evangelium weiterzugeben, wenn wir im Gleichschritt mit Jesus Christus gehen; es ist aber praktisch unmöglich, wenn wir weit hinter ihm her hinken.

Erwin Lutzer

Erwähnen Sie die Worte Erwählung, Prädestination und Vorherbestimmung – und Sie werden beinahe immer eine Gemeinde spalten.

Erwin Lutzer

Wenn wir nicht gelernt haben, Anbeter zu sein, ist es ziemlich gleichgültig, wie gut wir alles andere machen. Anbetung verändert uns, oder sie war keine Anbetung. Vor dem Heiligen der Ewigkeit zu stehen heißt, verändert zu werden. Anbetung beginnt in heiliger Erwartung und endet in heiligem Gehorsam.

Erwin Lutzer

Wenn die Stärke der Kirche nach ihrer Wirkung auf die sie umgebende Kultur beurteilt werden müsste, brauchen wir dringend eine Injektion geistlichen Lebens. Die gegenwärtige Machtlosigkeit der Kirche mag ein Zeichen dafür sein, dass Gott seinen Segen zurückgezogen hat, damit wir ihn suchen.

Erwin Lutzer

Weder der Teufel noch seine Engel werden die Menschen in der Hölle quälen. Satan und seine Dämonen werden selbst zu den Gequälten gehören, nicht zu den Peinigern.

Erwin Lutzer

Je mehr Licht geschenkt wird, desto härter muss das menschliche Herz werden, um es abzulehnen.

Erwin Lutzer

Bedenke, wie machtlos der Tod in Wahrheit ist! Anstatt uns unserer Gesundheit zu berauben, führt er uns in den „ewigen Reichtum“ ein. Im Tausch für eine schwache Gesundheit gibt uns der Tod ein Anrecht auf den Baum des Lebens, der „zur Heilung der Völker“ dient (Offenbarung 22,2). Der Tod mag uns zwar vorübergehend unsere Freunde entreißen, aber nur, um uns in jenes Land einzuführen, in dem es kein Lebewohl mehr gibt.

Erwin Lutzer

Warum ist der Tod ein solcher Segen? Paulus sagte: „Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht erben.“ Tatsache ist, dass Sie und ich nicht so in den Himmel kommen können, wie wir heute sind. Egal wie aufmerksam und vorbereitet, egal wie sauber geduscht und gekleidet wir sind: Wir sind nicht tauglich für den Himmel. In einer ewigen Heimat kann man keinen verfallenden Körper haben.

Erwin Lutzer

Gottes Ruf ist eine innere Überzeugung, die vom Heiligen Geist geschenkt und durch das Wort Gottes sowie die Gemeinde Jesu bestätigt wird.

Erwin Lutzer

Anbetung ist keine äußere Aktivität, die durch das richtige Umfeld hervorgerufen wird. Im Geist anzubeten bedeutet, sich Gott mit ungeteiltem Herzen zu nahen. Wir müssen in voller Übereinstimmung kommen, ohne etwas zu verbergen oder seinen Willen zu missachten.

Erwin Lutzer

Gemeinschaft mit Gott ist die beste Vorbeugung gegenüber Begierde.

Erwin Lutzer

Welch ein Gegensatz an jenem Tag vor der Stadt Jerusalem! Auf der einen Seite wird Erlösung erkauft für die, die Gott erlösen will; auf der anderen vertreiben sich die Soldaten die Zeit mit ihren müden Spielen und warten, dass die Sache vorübergeht. Die Jesus lieben, sind in trauernder Verzweiflung; die ihn hassen, in gehässiger Hochstimmung. Der Himmel schwebt über dem Kreuz und wartet darauf, dass die Bezahlung für unsere Sünde geleistet wird. Aber auch die Hölle ist dort, mit ihrer Grausamkeit, ihrer Gleichgültigkeit und ihrer Finsternis.

Erwin Lutzer

Komitees sind notwendig. Noch wichtiger sind Visionen und die Fähigkeit, die Gemeinde auf ihre Ziele hinzubewegen. Aber wenn es hart auf hart kommt, ist es der Dienst am Wort, der die größte Wirkung entfaltet. Eine Gemeinde kann meist eine schwache Verwaltung verkraften, wenn sie eine wirksame Verkündigung hat. Aber es gibt kaum etwas Erbärmlicheres, als wenn Menschen in die Kirche kommen und ohne geistliche Nahrung nach Hause gehen.

Erwin Lutzer

Jonathan Edwards sagte, dass der Grund, warum wir die Hölle so anstößig finden, unsere Unempfindlichkeit gegenüber der Sünde ist.

Erwin Lutzer

Der Universalismus wurde von denjenigen, die die Heilige Schrift ernst nehmen, nie weitgehend akzeptiert. Wenn diese Lehre wahr wäre, gäbe es offensichtlich keinen dringenden Grund, den Missionsbefehl zu erfüllen oder Ungläubige zu drängen, Christus in diesem Leben anzunehmen.

Erwin Lutzer

Unser Tod ist genauso akribisch geplant wie der Tod Christi. Keine Kombination aus bösen Menschen, Krankheit oder Unfall kann uns töten, solange Gott noch eine Aufgabe für uns hat. Wer im Vertrauen auf Gottes Vorsehung lebt, stirbt nach Gottes Zeitplan... Die unmittelbare Todesursache mag beliebig sein, aber die letzte Ursache ist Gott.

Erwin Lutzer

Wir fahren weit besser, wenn wir jemandem vertrauen, der wirklich tot war, und nicht jemandem, der nur dem Tod nahe war. Christus ist, wie wir sehen werden, der Einzige, der uns sagen kann, was uns auf der anderen Seite erwartet. Er war tot – so tot, dass sein Leib kalt wurde und man ihn in ein Grab legte. Drei Tage später wurde er auferweckt, mit einem verherrlichten Leib. Hier ist einer, dessen Urteil man trauen kann. Zu Johannes sagte dieser auferstandene Christus: „Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs“ (Offenbarung 1,17-18). Verlässliche Auskunft bekommen wir nicht dadurch, dass wir hinter den halb geöffneten Vorhang zu spähen versuchen. Gott allein weiß, was wirklich jenseits des Vorhangs liegt. Und deshalb können wir nichts Besseres tun, als zu erforschen, was die Bibel über das große Jenseits sagt.

Erwin Lutzer

Die meisten von uns finden Trost darin, dass man ihnen sagt, sie würden weiterleben; Paulus wurde getröstet, als man ihm sagte, dass er bald sterben würde! Immer wieder nannte er den Tod „viel besser". Dass wir dem Tod nicht zuversichtlich entgegensehen, könnte daran liegen, dass wir ihn für das halten, was uns von zu Hause wegnimmt, statt für das, was uns nach Hause bringt. Anders als Paulus haben wir uns so an unser Zelt gewöhnt, dass wir einfach nicht umziehen wollen.

Erwin Lutzer

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Belege: wikipedia.org, livingpassages.com, dgllc.net

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