Zitate von Friedrich von Logau

Friedrich von Logau (1605–1655) — Dichter · Lutherisch · Deutschland

Friedrich von Logau (1605–1655) war ein schlesischer Dichter, Jurist und Regierungsrat zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Er gilt als bedeutender Epigrammatiker des Barock, der in seinen Sinngedichten mit sprachlicher Knappheit und Ironie Kriegselend, höfische Heuchelei sowie religiösen Fanatismus kritisierte. Für Bibelleser bieten seine Verse bis heute pointierte ethische Denkanstöße und mahnen zu einem aufrichtig gelebten Glauben anstelle bloßer Scheinfrömmigkeit.

Epoche: Reformation & Barock

Wiederkehrende Themen: Gott, Jesus & Heiliger Geist, Dienst & Nächstenliebe, Liebe, Geduld & Warten, Gerechtigkeit & Einsatz, Glaube & Vertrauen, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod

Zitate von Friedrich von Logau

Gott hat neben sich gesetzet auch den Nächsten; wird verletzet durch den Dienst, der ihn gleich liebet und den Nächsten übergibet. Halbe Christen sind zu nennen, die da Gott und Nächsten trennen.

Friedrich von Logau

Gottes Mühlen mahlen langsam.

Friedrich von Logau

Dass kein Christ jetzt Wunder tut, macht, der Glaub ist nicht recht gut. Drum ist rechter Glaub jetzunder für sich selbst ein großes Wunder.

Friedrich von Logau

Christus hat durch erstes Kommen uns des Teufels Reich genommen. Kommt er jetzt nicht bald hernieder, kriegt der Teufel alles wieder.

Friedrich von Logau

Belege: wikipedia.org, kulturstiftung.org, britannica.com, wikisource.org

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