Zitate von Georg Neumark

Georg Neumark (1621–1681) — Kirchenlieddichter · Lutherisch · Deutschland

Georg Neumark war ein deutscher lutherischer Dichter, Bibliothekar und Archivar des 17. Jahrhunderts, der am Hof in Weimar wirkte. Bekanntheit erlangte er vor allem durch geistliche Lieder wie „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, die das Vertrauen auf Gottes Vorsehung inmitten existenzieller Not thematisieren. Bibellesern begegnet sein Werk heute als klassisches Zeugnis barocker Trostliteratur, das Geduld und Zuversicht in persönlichen Krisen ausdrückt.

Epoche: Reformation & Barock

Wiederkehrende Themen: Glaube & Vertrauen, Hoffnung & Zuversicht, Arbeit & Berufung, Frieden & Ruhe, Angst & Sorge

Zitate von Georg Neumark

Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

Georg Neumark

Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu; denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Georg Neumark

Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unseres Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt; Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.

Georg Neumark

Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.

Georg Neumark

Belege: wikipedia.org, heiligenlexikon.de, weimarhalle.de, ebsco.com

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