Zitate von George W. Truett
George W. Truett (1867–1944) — Baptistenpastor · Baptistisch · USA
Der US-amerikanische Baptistenpastor George W. Truett leitete von 1897 bis 1944 die First Baptist Church in Dallas und stand zeitweise sowohl der Southern Baptist Convention als auch dem Baptistischen Weltbund vor. Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Redegewandtheit, sein evangelistisches Wirken und sein engagiertes Eintreten für Religions- und Gewissensfreiheit. Für Bibelleser stehen seine Schriften für eine klassische baptistische Glaubens- und Seelsorgepraxis, während Historiker zugleich sein weitgehendes Schweigen zur damaligen Rassentrennung im US-Süden anmerken.
Epoche: 20. Jahrhundert
Wiederkehrende Themen: Kirche & Gemeinde, Freiheit & Wahrheit, Führung & Gottes Wille, Nachfolge & Jüngerschaft, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Glaube & Vertrauen, Gerechtigkeit & Einsatz, Ethische Fragen
Zitate von George W. Truett
Im Willen Gottes gibt es kein Scheitern, und ausserhalb des Willens Gottes gibt es keinen Erfolg.
George W. Truett
Christus wurde im ersten Jahrhundert geboren, doch er gehört allen Jahrhunderten an. Er wurde als Jude geboren, doch er gehört allen Völkern an. Er wurde in Bethlehem geboren, doch er gehört allen Ländern an.
George W. Truett
Die Religion Christi braucht keinerlei Stütze aus irgendeiner weltlichen Quelle, und in dem Maße, in dem sie so gestützt wird, ist sie ein Mühlstein, der um ihren Hals hängt.
George W. Truett
Den Willen Gottes zu kennen ist das größte Wissen! Den Willen Gottes zu tun ist die größte Tat!
George W. Truett
Wir kämpfen nicht um bloße Duldung, sondern um völlige Freiheit. Zwischen Duldung und Freiheit liegt ein weiter Unterschied. Duldung setzt voraus, dass irgendjemand fälschlich das Recht beansprucht zu dulden. Duldung ist ein Zugeständnis, Freiheit ein Recht. Duldung ist eine Frage der Zweckmäßigkeit, Freiheit eine Frage des Grundsatzes.
George W. Truett
Das Recht auf persönliche Urteilsbildung ist das Kronjuwel der Menschheit; und wenn irgendeine Person oder Institution es wagt, sich zwischen die Seele und Gott zu stellen, ist das eine Gotteslästerung und eine Entheiligung der Konicusrechte des Sohnes Gottes.
George W. Truett
Kaiser Konstantin sah im Glauben des Volkes Christi etwas, das sein Interesse weckte, und nun sehen wir ihn, wie er die Religion mit dem Staat vereint und die Marmorstufen des kaiserlichen Palastes emporsteigt, mit der Kirche in Purpur gekleidet. So und dort begann die verderblichste Fehlverbindung, die jemals eine leidende Welt fesselte und verfluchte... Als Konstantin die Vereinigung von Kirche und Staat krönte, wurde der Kirche der Geist der Cäsaren aufgeprägt.
George W. Truett
„Ich finde keine Schuld an ihm.“... Du kannst an jedem anderen Menschen Schuld finden, aber an Jesus wirst du keine Schuld finden. Heilig, schuldlos, unbefleckt, sündlos: Da steht er! Christus ist Gottes Weg zum Menschen; Christus ist des Menschen Weg zu Gott. Christus ist die wahre Himmelsleiter. Durch ihn kann der bußfertige Sünder, die glaubende Seele, das erlöste Kind Gottes zum Vater kommen und in das Haus mit den vielen Wohnungen eintreten.
George W. Truett
Jene Aussage Jesu: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“, ist eine der revolutionärsten und geschichtsträchtigsten Aussagen, die jemals diesen göttlichen Lippen entsprungen sind. Diese Aussage markierte ein für alle Mal die Trennung von Kirche und Staat. Sie leitete eine neue Ära für das Denken und Handeln der Menschen ein.
George W. Truett
Belege: tshaonline.org, wikipedia.org, mtsu.edu, erlc.com
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