Zitate von Georges Bernanos
Georges Bernanos (1888–1948) — Schriftsteller · Katholisch · Frankreich
Georges Bernanos (1888–1948) war ein französischer katholischer Schriftsteller und Essayist, der in Frankreich und während des Zweiten Weltkriegs im brasilianischen Exil wirkte. Nach anfänglicher Nähe zur nationalistischen, antisemitisch geprägten Action française distanzierte er sich später radikal und prangerte sowohl faschistische Gewalt als auch den Opportunismus kirchlicher Würdenträger offen an. Für Bibelleser verdeutlichen seine Werke, insbesondere Tagebuch eines Landpfarrers, dass göttliche Gnade sich gerade in menschlicher Ohnmacht und im existentiellen Ringen mit dem Leid entfaltet.
Epoche: 20. Jahrhundert
Wiederkehrende Themen: Gebet & Stille, Frieden & Ruhe, Demut & Stolz, Glaube & Vertrauen, Führung & Gottes Wille, Kirche & Gemeinde, Freiheit & Wahrheit, Gnade & Erlösung
Zitate von Georges Bernanos
Schon der Wunsch zu beten ist ein Gebet.
Georges Bernanos
Georges Bernanos
Es ist schwer, sich selbst zu verachten, ohne Gott in uns zu beleidigen.
Georges Bernanos
Was wir Zufall nennen, ist vielleicht die Logik Gottes.
Georges Bernanos
Georges Bernanos
Die kleinen Alltäglichkeiten sehen nach nichts aus, aber sie geben den Frieden.
Georges Bernanos
Dem Schlechten mag der Tag gehören, dem Wahren und Guten gehört die Ewigkeit.
Georges Bernanos
Seine Freude in der Freude des anderen finden können, das ist das Geheimnis des Glücks.
Georges Bernanos
Georges Bernanos
Man hasst zu guter Letzt eine Wahrheit, der man sich willentlich verschloss.
Georges Bernanos
Die heutige Gesellschaft kann ihren Herrn verleugnen, dennoch ist auch sie erlöst worden.
Georges Bernanos
Georges Bernanos
Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas Lächerliches.
Georges Bernanos
Auch der Unschuldigste ist immer noch ein Sünder.
Georges Bernanos
Belege: themodernnovel.org, wikipedia.org, ebsco.com, lhistoire.fr