Zitate von Gerald Sittser

Gerald Sittser (* 1950) — Theologe und Buchautor · evangelikal · Vereinigte Staaten

Gerald Sittser (* 1950) ist ein US-amerikanischer Theologe, Pastor und Buchautor, der über drei Jahrzehnte als Professor für Theologie an der Whitworth University in Spokane lehrte. Weithin bekannt wurde er durch sein Werk „A Grace Disguised“ („Gnade im Leid“), in dem er theologische Reflexion über Verlust und Trauer mit Impulsen altkirchlicher Spiritualität verbindet. Für Bibelleser bieten seine Schriften seelsorgliche Orientierung zum Umgang mit Leid sowie zur gelebten christlichen Nachfolge in einer säkularen Welt.

Epoche: Gegenwart

Wiederkehrende Themen: Leid & die Frage nach Gott, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Trauer & Trost, Weisheit & Erkenntnis, Glaube & Vertrauen, Zweifel & Anfragen, Gebet & Stille, Demut & Stolz

Zitate von Gerald Sittser

Ich bete nicht, weil ich heilig bin; ich bete, weil ich verzweifelt bin.

Gerald Sittser

Leiden hält uns zwischen zwei ereignisreichen Tagen oder Zeiträumen in der Schwebe, zwei Wirklichkeiten – einer Vergangenheit, die nicht geändert werden kann, und einer Zukunft, die nicht gewusst werden kann.

Gerald Sittser

Du kannst und sollst trauern, aber halte auch Ausschau nach Momenten der Freude. Du kannst und sollst Wut empfinden, aber bewege dich auch auf Vergebung zu.

Gerald Sittser

Das Leiden des Karsamstags ist wie der Winter. Das Sterben des Herbstes weicht dem Verfall des Winters. Doch der Frühling verwandelt diesen Verfall in fruchtbaren Boden für das neue Leben, das bald hervortritt.

Gerald Sittser

Ich bete, weil ich keine andere Wahl habe.

Gerald Sittser

Leiden ist nicht immer eine Prüfung. Leiden ist nicht immer verdient.

Gerald Sittser

Groß wurde klein; Macht wurde Schwachheit; reich wurde arm; weise wurde töricht.

Gerald Sittser

In der Menschwerdung zeigt Gott, dass er für uns ist und nicht gegen uns, weil er sich entschied, als Figur in die Geschichte einzutreten.

Gerald Sittser

Es ist ein Zwischenraum der Ungewissheit, der Trauer und der Gebrochenheit; aber auch der Erwartung und der Hoffnung.

Gerald Sittser

Gott ist gut, gewiss; aber nicht zahm.

Gerald Sittser

Die Geschichte beantwortet die Frage nicht, weil jede Antwort, wie überzeugend auch immer, keine Macht hätte, das Leiden zu lindern oder zu beseitigen.

Gerald Sittser

Wir wollen Antworten; wir sehnen uns nach Vorhersehbarkeit; wir bestehen darauf, dass das Leben Sinn ergibt.

Gerald Sittser

Der Karsamstag erinnert uns daran, dass wir, wie wahr und vollkommen das Erlösungswerk Christi auch ist, dennoch leiden.

Gerald Sittser

Solche Verlusterfahrungen werden uns entweder zum Positiven verändern oder zerstören, aber sie werden uns nicht so lassen, wie wir vorher waren.

Gerald Sittser

Die Wiederherstellung des Wohlstands verfehlt jedoch den größeren Punkt, nämlich die Wiederherstellung der Beziehung.

Gerald Sittser

Wir ziehen es vor, einen gezähmten Gott zu kennen und ihm zu folgen.

Gerald Sittser

Dies ist die unbequeme Wahrheit über Wunder. Gewiss, sie blenden uns, und sie stillen unmittelbare Nöte. Doch sie bleiben nicht.

Gerald Sittser

Nicht jedes Gebet wird erhört. Gott scheint oft zu schweigen.

Gerald Sittser

Tatsache ist: Leiden ist einfach da.

Gerald Sittser

Gott wirkt Wunder. Doch Wunder sind niemals die Lösung.

Gerald Sittser

Da ist nur Hiob, allein in seinem Leiden.

Gerald Sittser

Belege: whitworth.edu, thegospelcoalition.org, goodreads.com, friedenschurch.org

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