Zitate von Gertrud von Helfta

Gertrud von Helfta (1256–1302) — Mystikerin · Katholisch · Deutschland

Gertrud von Helfta war eine deutsche Zisterzienserin und Mystikerin des 13. Jahrhunderts, die ihr Leben im Kloster Helfta bei Eisleben verbrachte. Bekannt ist sie für theologische Schriften wie den „Legatus divinae pietatis“, in denen sie persönliche Visionserfahrungen mit monastischer Liturgie und einer frühen Herz-Jesu-Verehrung verband. Für heutige Bibelleser bietet ihr Werk ein historisches Zeugnis mittelalterlicher Schriftmeditation, das intellektuelle Reflexion mit der Erfahrung göttlicher Barmherzigkeit verknüpft.

Epoche: Mittelalter

Wiederkehrende Themen: Einsamkeit & Verlassenheit, Trauer & Trost, Wachstum & Charakter, Demut & Stolz, Gebet & Stille

Zitate von Gertrud von Helfta

Je mehr ein Mensch von anderen Menschen verlassen ist, desto mehr wird er durch göttliches Erbarmen getröstet.

Gertrud von Helfta

Der Herr nimmt viel lieber den guten Willen eines aufrichtigen Herzens als große Werke ohne lautere Absicht.

Gertrud von Helfta

Je öfter für jemand gebetet wird, desto mehr Segen liegt auf ihm, denn kein gläubiges Gebet wird unerhört bleiben, wenn den Menschen auch die Art der Erhörung verborgen ist.

Gertrud von Helfta

Belege: wikipedia.org, katholisch.de, fembio.org

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