Zitate von Gertrud von le Fort

Gertrud von le Fort (1876–1971) — Schriftstellerin · Katholisch · Deutschland

Gertrud von le Fort (1876–1971) war eine deutsche Schriftstellerin, die nach ihrem Studium der Theologie und Philosophie 1926 zum Katholizismus konvertierte und unter anderem in München, Rom und Oberstdorf lebte und wirkte. Ihr literarisches Schaffen, darunter die Novelle „Die Letzte am Schafott“, kreist um Gnade, stellvertretendes Leiden und die Bewährung des Glaubens in Zeiten existenzieller Not, während ihre Schrift „Die ewige Frau“ (1934) wegen ihres essentialistischen Rollenverständnisses kritisiert wurde. Heutigen Bibellesern eröffnen ihre Texte eine tiefgründige Betrachtung über Furcht, Schuld und das Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit im Angesicht historischer und persönlicher Krisen.

Epoche: 20. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Glaube & Vertrauen, Schuld & Vergebung, Demut & Stolz, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Ethische Fragen, Freude & Dankbarkeit, Liebe, Frieden & Ruhe

Zitate von Gertrud von le Fort

Ich bat Gott um viele Dinge, damit ich das Leben geniessen könnte. Gott gab mir das Leben, damit ich alle Dinge geniessen kann.

Gertrud von le Fort

In der Verzeihung des Unverzeihlichen ist der Mensch der göttlichen Liebe am nächsten.

Gertrud von le Fort

Zwischen Sündern und Gerechten gibt es eine Gemeinschaft, denn es gibt überhaupt keine Gerechten.

Gertrud von le Fort

Die Grenze des Menschen ist stets das Einbruchstor Gottes.

Gertrud von le Fort

Je lauter unsere heutige Welt wird, je tiefer scheint Gott zu schweigen. Schweigen ist die Sprache der Ewigkeit. Doch Lärm geht vorüber.

Gertrud von le Fort

Es gibt Erfahrungen der göttlichen Liebe, die uns nur in der äußersten Verlassenheit, ja am Rande der Verzweiflung geschenkt werden.

Gertrud von le Fort

Gerechtigkeit ist nur in der Hölle, im Himmel ist Gnade, und auf Erden ist das Kreuz.

Gertrud von le Fort

Es sind nicht die Gottlosen, es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die Christus ans Kreuz schlugen.

Gertrud von le Fort

Wenn Gott lange schweigt, dann will er reden.

Gertrud von le Fort

Die Gnade ist nicht Gewalt, sondern Freiheit.

Gertrud von le Fort

Die Kirche ist am mächtigsten, wenn sie segnet und verzeiht - im Segen und Verzeihen kommt sie Gott am nächsten.

Gertrud von le Fort

Feindseligkeit schadet dem am meisten, der feindselige Gefühle hegt. Deshalb ist es zum eigenen Besten, schnell und großmütig zu verzeihen.

Gertrud von le Fort

Ostern ist das Siegesfest des ewigen Lebens.

Gertrud von le Fort

Wir müssen selbst Frieden machen, ehe Frieden gemacht wird.

Gertrud von le Fort

Ich danke dir, dass ich dir danke, Herr!

Gertrud von le Fort

Dem Friedensgesang der Engel ging die adventliche Bereitschaft der Menschen voraus.

Gertrud von le Fort

Das Geheimnis, um das es hier geht, aber ist: Daß man mit der Aufopferung Gottes auch die Welt opfert, daß der Verrat an der Religion den Verrat an der Kultur nach sich zieht, nach sich ziehen muß. Die abendländische Kultur wird genau so lange leben wie die abendländische Religion.

Gertrud von le Fort

Was der heutigen Welt trotz allen äußeren Glanzes, ihrer Erfindungen und Wirtschaftswunder fehlt, ist jenes Mindestmaß an Güte, Mütterlichkeit, Erbarmen, Takt und Zartgefühl, welches der Welt des Mannes durch die Frau zugeordnet ist.

Gertrud von le Fort

Heute hat die Frauenbewegung ihre Ziele weithin erreicht - wir stehen nicht mehr ihrem Kampf, sondern dessen Resultaten gegenüber.

Gertrud von le Fort

Insgesamt 20 Zitate — in der Sammlung stöbern.

Belege: fembio.org, gertrud-von-le-fort-gesellschaft.de, kirchenzeitung.ch, bpb.de

Alle Zitate · lumen.bible

lumen.bible