Zitate von Gottfried Wilhelm Leibniz
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) — Philosoph · Lutherisch · Deutschland
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) war ein deutscher Philosoph, Mathematiker und Universalgelehrter der frühen Neuzeit, der vor allem in Hannover wirkte. Bekannt ist er für die Entwicklung des Dualsystems und der Infinitesimalrechnung sowie für seine philosophische Verteidigung der Schöpfung als „beste aller möglichen Welten“. Für Bibelleser bleibt er vor allem als Begründer der modernen Theodizee-Debatte relevant, die das Spannungsfeld zwischen dem biblischen Gottesbild und dem realen Leid in der Welt rational zu erklären suchte.
Epoche: Erweckung & 19. Jahrhundert
Wiederkehrende Themen: Gott, Jesus & Heiliger Geist, Weisheit & Erkenntnis, Glaube & Vertrauen, Liebe, Kirche & Gemeinde, Zweifel & Anfragen, Gerechtigkeit & Einsatz, Hoffnung & Zuversicht
Zitate von Gottfried Wilhelm Leibniz
Ich tue, was ich kann, und auch wenn mir kein Erfolg beschieden ist, werde ich trotzdem zufrieden sein. Gott wird seinen heiligen Willen vollziehen und ich habe meine Pflicht getan.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Lieben heißt, im Glück eines anderen sein eigenes Glück zu finden.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Es genügt also, dieses Vertrauen zu Gott zu haben, dass er alles zum Besten tut und dass denen, die ihn lieben, nichts schaden kann.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Ich halte den Himmel für mein Vaterland und alle wohlgesinnten Menschen für dessen Mitbürger.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Wer in göttlichen Dingen nichts glaubt, als was er mit seinem Verstande ausmessen kann, verkleinert die Idee von Gott.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, geliebt zu werden.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Indem Gott rechnet und seinen Gedanken ausführt, entsteht die Welt.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Der ewige Friede passt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Die Seele ist der Spiegel eines unzerstörbaren Universums.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Wer seine Schüler das ABC gelehrt, hat eine größere Tat vollbracht als der Feldherr, der eine Schlacht geschlagen.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Die göttliche, absolute Gerechtigkeit ist nichts anderes als eine der Weisheit konforme Liebe.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Weder Ehre, Reichtum, Schönheit oder sonst etwas dergleichen, das der Veränderung unterworfen ist, ist im Geringsten dazu geeignet eine Ehe beständig glücklich zu machen.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und umso geknechteter, je mehr wir uns von Leidenschaften regieren lassen.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Die Ordnung, das Ebenmaß, die Harmonie bezaubern uns... Gott ist lauter Ordnung. Er ist der Urheber der allgemeinen Harmonie.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Ein großer Erfolg ist eine große Gefahr.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Weil also die Gerechtigkeit fordert, das Wohl eines anderen um seiner selbst willen zu erstreben, und weil das Wohl eines anderen um seiner selbst willen zu erstreben bedeutet, andere zu lieben, so folgt aus der Natur der Gerechtigkeit, dass sie Liebe ist.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Jeder Liebende strebt das Wohl der geliebten Person als solcher an.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Wie liebenswert die Einheit der Kirche ist und wie schwere Schäden aus der Kirchenspaltung erwachsen, werden verständige Männer, die auch nur ein wenig Gefühl für Frömmigkeit haben, nicht bestreiten.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Gott hätte die Welt nicht geschaffen, wenn sie nicht unter allen möglichen die beste wäre.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Ich komme nur zur Philosophie, so wie man sie einrichten und betreiben müsste - gleichermaßen um der Wahrheit wie um des Christentums willen.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Ich beginne als Philosoph und endige als Theologe. Eines meiner großen Prinzipien ist dieses, dass nichts ohne Grund geschehe. Das ist ein Prinzip der Philosophie. Im Grunde ist dies aber nichts anderes als die Anerkennung der göttlichen Weisheit, obwohl ich davon nicht an erster Stelle spreche.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Der wahre Zweck von Religion soll sein, die Grundsätze der Sittlichkeit tief in die Seele einzudrücken.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Gott ist der letzte Grund der Dinge, die Erkenntnis von ihm daher ebso das Prinzip aller Wissenschaft, wie seine Wesenheit und sein Wille die Prinzipien der Dinge sind.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Ich bekenne ihnen sehr gern, dass ich um jeden möglichen Preis in der Gemeinschaft der römischen Kirche sein möchte, wenn ich es nur mit einer wahren Ruhe des Geistes und mit diesem Frieden des Gewissens vermag, den ich gegenwärtig genieße.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Liebe ist allumfassendes Wohlwollen, und Wohlwollen ist Gesinnung zur Liebe.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Wunder sind mit der allgemeinen Ordnung im Einklang, auch wenn sie gegen untergeordnete Maximen verstoßen.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Den meisten Menschen ist es kein Ernst. Sie haben die Wahrheit nicht gekostet und stecken in einem unheimlichen Unglauben.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Es ist in der Tat eine große Wohltat Gottes, dass er seiner Kirche die Gewalt gegeben hat, Sünden nachzulassen und zu behalten, eine Gewalt, welche die Kirche durch die Priester ausübt, deren Amt daher ohne Sünde nicht verachtet werden kann.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Die haben nicht Gottes Liebe, die nicht die Einheit der Kirche lieben.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Gott freut sich der ungeraden Zahlen.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Mit dem Aufhören der Gottesfurcht beginnt die Entfesselung der Leidenschaften und die Herrschaft einer Sinnesart, welche die Welt mit einer Sündflut von Blut überschwemmen wird.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Insgesamt 34 Zitate — in der Sammlung stöbern.
Belege: wikipedia.org, lernhelfer.de, philomag.de, spektrum.de
Alle Zitate · lumen.bible