Zitate von Hans-Joachim Eckstein

Hans-Joachim Eckstein (* 1950) — Professor für Neues Testament, Theologe, Sachbuchautor und Referent · evangelisch · Deutschland

Hans-Joachim Eckstein (* 1950) ist ein deutscher evangelischer Theologe und emeritierter Professor für Neues Testament an den Universitäten Heidelberg und Tübingen. Sein Werk verbindet neutestamentliche Wissenschaft mit persönlicher Frömmigkeit und stellt die Rechtfertigung aus Gnade sowie den Glauben als Beziehung in den Mittelpunkt. Heutigen Bibellesern bietet er theologische Einsichten und Meditationen, die exegetische Genauigkeit in eine alltagsnahe Sprache übersetzen.

Epoche: Gegenwart

Wiederkehrende Themen: Glaube & Vertrauen, Gnade & Erlösung, Sinn & Identität, Demut & Stolz, Liebe, Schuld & Vergebung, Frieden & Ruhe, Krankheit & Schwäche

Zitate von Hans-Joachim Eckstein

Wenn Gott für dich ist, wie kannst du dann gegen dich sein?

Hans-Joachim Eckstein

Du bist mir, Herr, nicht nur neunundneunzig Schritte entgegengekommen, so dass jetzt alles an meinem einen eigenen Schritt läge, sondern du bist alle hundert Schritte auf mich zugekommen. So kann ich nun jeden Schritt, den ich zu gehen habe, mit dir und durch dich gehen.

Hans-Joachim Eckstein

Der Splitter im Auge des anderen ist meistens aus dem gleichen Holz wie der Balken im eigenen; deshalb sehen wir ihn auch so gut!

Hans-Joachim Eckstein

Mögen wir uns auch tausend Schritte von Gott weg entfernt haben, so bedarf es dank der Liebe Gottes nicht mehr als eines einzigen Schrittes, um zu ihm zurückzukehren.

Hans-Joachim Eckstein

Wir lieben es, gebraucht zu werden, obwohl wir es eigentlich brauchen, geliebt zu werden.

Hans-Joachim Eckstein

Es mag dir gelegentlich so vorkommen, als würdest du ins Bodenlose abstürzen, du wirst aber nicht tiefer fallen können als in die dich bergenden Hände Gottes.

Hans-Joachim Eckstein

Was bedeutet es nun, an Christus zu glauben, Freude oder Traurigkeit, Gewinn oder Verlust, Stärke oder Schwachheit, Frieden oder Kampf, Glücklichsein oder Leiden? Beides - und das erste mitten im zweiten.

Hans-Joachim Eckstein

Es kommt nicht auf einen großen Glauben an, sondern auf den Glauben an die Größe Gottes.

Hans-Joachim Eckstein

Wir Christen sind die einzige Bibel, die heute noch von einer breiten Bevölkerungsschicht gelesen wird, aber ich fürchte wir sind die schlechteste Übersetzung.

Hans-Joachim Eckstein

Glauben bedeutet, sich auf Gott zu verlassen, um in ihm gelassen zu sein.

Hans-Joachim Eckstein

Die Suche nach uns selbst gestaltet sich deshalb so schwierig, weil wir letztlich weniger auf das Finden aus sind - als auf das Gefundenwerden.

Hans-Joachim Eckstein

Du liebst uns nicht, weil wir wertvoll sind, sondern wir erkennen uns als wertvoll, weil du uns liebst.

Hans-Joachim Eckstein

Wenn Gott einen Menschen gebrauchen will, dann kann er ihn genau so gebrauchen, wie er ist - menschlich gesehen zu alt oder zu jung, zu unfähig, zu ängstlich oder zu schwach, göttlich gesehen aber jedenfalls genau so geliebt.

Hans-Joachim Eckstein

Es mag schon sein, dass du ein hoffnungsloser Fall bist, aber wenn wir uns die Menschen der Bibel anschauen, dann sieht es doch so aus, als hätte unser Gott geradezu eine Vorliebe für hoffnungslose Fälle.

Hans-Joachim Eckstein

Es ist nicht der Mensch, der aus der Kraft seines Glaubens an Gott festhält, sondern es ist Gott, der durch seine Kraft den Menschen beim Glauben hält.

Hans-Joachim Eckstein

Nicht ich trage meinen Glauben, sondern der Glaube trägt mich.

Hans-Joachim Eckstein

Erkennen wir, dass Gottes Herz für uns Menschen schlägt, dann sind wir befreit davon, ständig unseren eigenen Puls zu fühlen.

Hans-Joachim Eckstein

Was von uns als an Christus Glaubenden erwartet wird, ist nicht Aktion für Gott, sondern Reaktion auf Gottes Aktion.

Hans-Joachim Eckstein

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben - aber den Herrn.

Hans-Joachim Eckstein

Manche Sünde ist in Wahrheit eine irregeleitete Sehnsucht nach Gott.

Hans-Joachim Eckstein

Da unsere Liebe zu Gott in dem Geschenk der Liebe Gottes zu uns gründet, wächst unsere Liebe zu Christus in dem Maße, wie wir uns von ihm beschenken lassen.

Hans-Joachim Eckstein

Die Liebenden sind frei und gebunden zugleich. Sie können gehen, aber sie wollen bleiben. Sie können sich schützen, aber wollen sich öffnen. Sie gehören sich selbst, aber sie geben sich hin.

Hans-Joachim Eckstein

Die kostbarste Liebe ist nicht die, die am meisten Überwindung kostet, sondern diejenige, die bei allem Loslassen und Geben den Liebenden immer reicher macht.

Hans-Joachim Eckstein

Wie finde ich einen Menschen, den Gott gebrauchen kann? - Indem ich in den Spiegel schaue.

Hans-Joachim Eckstein

Wir müssen nicht zuerst glauben, damit Gott an uns wirken kann, sondern wir können deshalb glauben, weil Gott bereits an uns wirkt.

Hans-Joachim Eckstein

Ich selbst kenne keine vollkommenen Christen - aber viele, die sich selbst und Christus vollkommen verkennen.

Hans-Joachim Eckstein

Gott will, wenn wir zu ihm beten, nicht etwas Neues von uns hören, sondern er möchte uns hören - und das immer wieder aufs Neue.

Hans-Joachim Eckstein

Oft gründet unsere Kraftlosigkeit nicht in unserem Mangel an Stärke, sondern in dem Übermaß unserer Belastung. Dann sollten wir Gott nicht um mehr Kraft, sondern um mehr Einsicht bitten.

Hans-Joachim Eckstein

Das Geheimnis des Glaubens äußert sich nicht im grenzenlosen eigenen Erfolg, sondern in der Art und Weise, wie wir mit unseren Grenzen und Misserfolgen zu leben lernen.

Hans-Joachim Eckstein

Unsere Zuversicht gründet nicht darin, dass wir Christus ergriffen haben, sondern darin, dass er uns ergriffen hat, damit wir nun unsererseits nach ihm greifen und uns an ihn halten können.

Hans-Joachim Eckstein

Liebe ist nicht alles - aber ohne Liebe ist alles nichts.

Hans-Joachim Eckstein

All unser Tun kann in der geschöpflichen Gelassenheit derer geschehen, die sich nicht selbst erschaffen müssen.

Hans-Joachim Eckstein

Hoffnungsvoll leben heißt, sich lieber von der Freude überraschen und vom Gelingen widerlegen zu lassen, als vom Missgeschick bestätigt zu werden.

Hans-Joachim Eckstein

Es mag fremden Einflüssen vorübergehend gelingen, dir deinen Herrn wegzunehmen, es kann ihnen aber nicht gelingen, dich deinem Herrn wegzunehmen!

Hans-Joachim Eckstein

Wenn wir zu Christus gehören und er unser Leben ist, dann mögen wir wohl noch sterben, wir können aber nicht mehr tot sein.

Hans-Joachim Eckstein

Das größte Glück besteht wohl darin, in Jesus Christus etwas zu finden. was einem noch wichtiger wird als das eigene Glück.

Hans-Joachim Eckstein

Wann lebe ich in Gott gelassen? Wenn ich lerne, dass ich für mein eigenes Leben entbehrlicher bin als Gott, und erkenne, dass Gott mich in seinem Leben niemals mehr entbehren will.

Hans-Joachim Eckstein

Überraschenderweise begann der Weg zu mir selbst da, wo ich mich auf den Weg zu dir, mein Gott, machte.

Hans-Joachim Eckstein

Wenn wir uns selbst nur für eine Sekunde mit den Augen der Liebe Gottes sehen könnten, dann hätten sich unserer Selbstzweifel gleich für eine ganze Ewigkeit verflüchtigt.

Hans-Joachim Eckstein

Glauben bedeutet - verlassen, um zu finden, ablassen, um zu beginnen, loslassen, um zu ergreifen, sich verlassen, um sich zu gewinnen.

Hans-Joachim Eckstein

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Belege: elk-wue.de, wikipedia.org, livenet.ch

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