Zitate von Helmut Gollwitzer

Helmut Gollwitzer (1908–1993) — Theologe · Protestantisch · Deutschland

Helmut Gollwitzer (1908–1993) war ein deutscher evangelischer Theologe und Universitätsprofessor in Bonn und Berlin, der zur Zeit des Nationalsozialismus in der Bekennenden Kirche wirkte. Geprägt von Karl Barth verband er die biblische Botschaft mit entschiedenem Engagement für Frieden und soziale Gerechtigkeit, geriet jedoch wegen seines christlichen Sozialismus und seiner Kontakte zur Studentenbewegung der 1960er- und 1970er-Jahre in scharfe politische Kritik. Für Bibelleser steht sein Werk für ein Glaubensverständnis, das theologische Reflexion untrennbar an praktische Verantwortung und Parteinahme für Entrechtete bindet.

Epoche: 20. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Gebet & Stille, Angst & Sorge, Beziehung & Familie, Sinn & Identität, Kirche & Gemeinde, Zeit & Vergänglichkeit, Führung & Gottes Wille, Glaube & Vertrauen

Zitate von Helmut Gollwitzer

Das Gebet ist die Tür aus dem Gefängnis unserer Sorge.

Helmut Gollwitzer

Nur andere Menschen können unser Leben erfüllen. Hat es nur uns selbst zum Inhalt, so bleibt es leer.

Helmut Gollwitzer

Wo die Kirche mit ihrer Umwelt nur in konfliktloser Harmonie lebt, muss man misstrauisch sein.

Helmut Gollwitzer

Wende die Zeit an nichts, wozu du nicht Gottes Segen erbitten kannst.

Helmut Gollwitzer

Ab Windstärke zehn gibt es keinen Atheisten mehr.

Helmut Gollwitzer

Belege: wikipedia.org, deutschlandfunkkultur.de, deutsche-biographie.de, deutschlandfunk.de

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