Zitate von Henry Smith
Henry Smith (1560–1591) — Puritanischer Prediger · Puritaner · England
Henry Smith war ein englischer Geistlicher und puritanischer Prediger, der Ende des 16. Jahrhunderts an der Kirche St Clement Danes in London wirkte. Bekannt unter dem Beinamen „Silver-tongued Smith“ verband er eine reformatorische Theologie mit bildhafter Sprache und alltagsnaher Anwendung, geriet wegen seiner puritanischen Haltung jedoch zeitweise in Konflikt mit der bischöflichen Kirchenleitung. Für heutige Bibelleser steht er für eine Schriftauslegung, die theologische Tiefe mit prägnanter, lebensnaher Vermittlung verknüpft.
Epoche: Reformation & Barock
Wiederkehrende Themen: Gnade & Erlösung, Weisheit & Erkenntnis, Schuld & Vergebung, Demut & Stolz, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Beziehung & Familie, Liebe, Zeit & Vergänglichkeit
Zitate von Henry Smith
Eine Sünde ist zwei Sünden, wenn man sie verteidigt.
Henry Smith
Er verbirgt unsere Ungerechtigkeit mit seiner Gerechtigkeit, er bedeckt unseren Ungehorsam mit seinem Gehorsam, er überschattet unseren Tod mit seinem Tod, sodass der Zorn Gottes uns nicht finden kann.
Henry Smith
Zuerst muss man wählen, wen man liebt, und dann muss man lieben, wen man gewählt hat.
Henry Smith
Nicht alle werden durch den Tod Christi gerettet, aber alle, die gerettet werden, werden durch den Tod Christi gerettet; sein Tod reicht aus, um alle zu retten, wie die Sonne ausreicht, um alle zu erleuchten; doch wenn jemand die Augen schließt, wird die Sonne ihm kein Licht geben.
Henry Smith
Die Barmherzigkeit hat einen Himmel und die Gerechtigkeit eine Hölle, um sich bis in alle Ewigkeit zu offenbaren; aber die Langmut hat nur eine kurzlebige Erde.
Henry Smith
Er gebietet uns nicht, von allen Sünden und Nichtigkeiten zu kosten, wie Salomo es tat, um sie zu prüfen; denn sie sind bereits geprüft. Vielmehr sollen wir das Wort Gottes stets wie eine Richtschnur vor uns stellen und nichts glauben außer dem, was es lehrt, nichts lieben außer dem, was es vorschreibt, nichts hassen außer dem, was es verbietet, und nichts tun außer dem, was es gebietet – dann prüfen wir alle Dinge am Wort.
Henry Smith
Heilige Menschen haben Gericht gehalten bei sich zu Hause und ihr Herz zum Geschworenenobmann gemacht und sich selbst geprüft, wie wir andere prüfen. Die Furcht des Herrn stand an der Tür ihrer Seele, um jeden Gedanken zu prüfen, bevor er hineinging, und an der Tür ihrer Lippen, um jedes Wort zu prüfen, bevor es herausging; dadurch entkamen sie tausend Sünden, die wir begehen, als hätten wir keine andere Arbeit.
Henry Smith
Belege: wikipedia.org, apuritansmind.com, theopedia.com, wikisource.org
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