Zitate von I.C. Herendeen

I.C. Herendeen (1883–1982) — Verleger und christlicher Autor · Reformierter Baptist · USA

Irwin Charles Herendeen (1883–1982) war ein US-amerikanischer christlicher Verleger und Autor, der in Pennsylvania das „Bible Truth Depot“ leitete. Bekannt wurde er als früher Wegbereiter der reformiert-baptistischen Bewegung in den USA und als Erstverleger zentraler Werke von Arthur W. Pink. Bibellesern begegnet er heute vor allem durch theologische Traktate, die eine an der Souveränität Gottes ausgerichtete Frömmigkeit und praktische Heiligung betonen.

Epoche: 20. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Gnade & Erlösung, Schuld & Vergebung, Nachfolge & Jüngerschaft, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Sinn & Identität

Zitate von I.C. Herendeen

Durch seinen Abfall hat der Mensch seine Heiligkeit verloren; er ist ganz und gar verdorben und steht unter der Herrschaft von Neigungen und Begierden, die Gott geradewegs entgegengesetzt sind. Das Verderben seines Wesens ist so groß und so vollständig, dass er niemals wirklich umkehren wird, solange er nicht übernatürlich vom Heiligen Geist erneuert ist.

I.C. Herendeen

Zur Errettung ist die »Buße zum Leben« ebenso notwendig wie der Glaube an unseren Herrn Jesus Christus. Kein Sünder wurde je begnadigt, solange er unbußfertig blieb, solange er in der Rebellion gegen Gott und seine Autorität verharrte, ohne sich von ganzem Herzen seiner Herrschaft zu unterwerfen. Dies beinhaltet das vom Heiligen Geist im Herzen bewirkte Erkennen der Sündhaftigkeit der Sünde.

I.C. Herendeen

Ein geistliches Reich erfordert eine geistliche Natur. Um diese zu erlangen, muss der natürliche Mensch von neuem geboren werden – göttlich erneuert –, denn das Geschöpf kann sich ebenso wenig selbst lebendig machen, wie es sich selbst das natürliche Dasein geben konnte. Warum nicht? Weil Wiedergeburt keine bloße äußere Reform, kein Erziehungsprozess und keine religiöse Pflege ist. Nein, sie besteht in einer grundlegenden Wandlung des Herzens und Umgestaltung des Charakters, dem Empfang eines gnädigen und heiligen Prinzips, das neue Wünsche, neue Fähigkeiten und ein neues Leben hervorbringt. Die Neugeburt ist absolut notwendig, aber sie ist wesensgemäß das Werk des Geistes Gottes. Eine Geburt schließt jeden eigenen Aufwand oder jedes eigene Werk des Neugeborenen völlig aus; deshalb steht geschrieben: „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts“ (Johannes 6,63).

I.C. Herendeen

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Belege: blogspot.com, chapellibrary.org

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