Zitate von Jean de La Bruyère

Jean de La Bruyère (1645–1696) — Moralist · Katholisch · Frankreich

Jean de La Bruyère war ein französischer Schriftsteller und katholischer Moralist des 17. Jahrhunderts, der am Hof von Chantilly und im Umfeld von Versailles wirkte. Bekanntheit erlangte er durch sein Werk „Les Caractères“, in dem er mit satirischer Schärfe menschliche Eitelkeit, Heuchelei und gesellschaftliche Missstände psychologisch analysierte. Für Bibelleser bieten seine Aphorismen zeitlose Einsichten in die Verführbarkeit des menschlichen Herzens und die Notwendigkeit von Demut gegenüber weltlichem Standesdünkel.

Epoche: Reformation & Barock

Wiederkehrende Themen: Weisheit & Erkenntnis, Zweifel & Anfragen, Zeit & Vergänglichkeit, Freude & Dankbarkeit, Freiheit & Wahrheit, Glaube & Vertrauen, Versuchung & Kampf, Gott, Jesus & Heiliger Geist

Zitate von Jean de La Bruyère

Kinder haben weder Vergangenheit noch Zukunft; deshalb genießen sie die Gegenwart, was uns selten gelingt.

Jean de La Bruyère

Die Wahrheiten, die man am wenigsten liebt, sind die für uns wertvollsten.

Jean de La Bruyère

Ich fühle, dass es einen Gott gibt, und ich fühle nicht, dass es keinen gebe; das genügt mir, alles Vernünfteln ist dabei wertlos: Ich folgere also, dass Gott existiert.

Jean de La Bruyère

Neid und Hass sind stets vereint; sie stärken sich gegenseitig dadurch, dass sie dasselbe Ziel verfolgen.

Jean de La Bruyère

Unfähig zu sein zu beweisen, dass Gott nicht existiert, beweist mir seine Existenz.

Jean de La Bruyère

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Belege: wikipedia.org, encyclopedia.com, wordpress.com, newadvent.org

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