Zitate von Jean-Jacques Rousseau

Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) — Philosoph · keine · Frankreich

Der in Genf geborene Philosoph, Schriftsteller und Staatstheoretiker Jean-Jacques Rousseau wirkte im 18. Jahrhundert vor allem in Frankreich und prägte maßgeblich die europäische Aufklärung. Bekannt wurde er durch Werke wie „Vom Gesellschaftsvertrag“ und „Émile“ sowie durch seine These, dass der Mensch von Natur aus gut sei und erst durch gesellschaftliche Institutionen entfremdet werde. Für Bibelleser bildet sein Menschenbild eine klassische Gegenposition zum biblischen Verständnis von Sünde und Erlösungsbedürftigkeit, während der Bruch zwischen seinen pädagogischen Idealen und der Abgabe seiner eigenen Kinder ins Findelhaus bis heute kritisch diskutiert wird.

Epoche: Erweckung & 19. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Gott, Jesus & Heiliger Geist, Zweifel & Anfragen, Bibel & Wort Gottes, Freiheit & Wahrheit, Weisheit & Erkenntnis, Ethische Fragen, Nachfolge & Jüngerschaft, Glaube & Vertrauen

Zitate von Jean-Jacques Rousseau

Ich bin Christ nicht als ein Schüler der Priester, sondern als ein Schüler Jesu Christi.

Jean-Jacques Rousseau

Das Siegel der Wahrheit, welches das Evangelium trägt, ist so groß, so überraschend, so unnachahmlich, dass der Erfinder größer wäre als sein Held.

Jean-Jacques Rousseau

Je mehr ich mich anstrenge, sein unendliches Wesen zu durchschauen, desto weniger begreife ich es. Er ist, aber das ist mir genug. Je weniger ich ihn begreife, um so mehr bete ich ihn an.

Jean-Jacques Rousseau

Die Herrlichkeit der Heiligen Schrift verlangt meine Bewunderung, wie mich auch die Reinheit des Evangeliums im Herzen packt. Man mag die hochtrabenden Schriften unserer Philosophen studieren, aber wie gering und unwürdig sind sie doch, wenn sie mit der Bibel verglichen werden!

Jean-Jacques Rousseau

Der Gott, den ich anbete, ist nicht ein Gott der Finsternis; er hat mir den Verstand nicht gegeben, um mir den Gebrauch desselben zu untersagen. Von mir verlangen, meine Vernunft gefangen zu geben, heißt ihren Schöpfer beleidigen.

Jean-Jacques Rousseau

Die evangelische Geschichte soll eine Erfindung sein? Mein Freund! So erfindet man nicht, und die Taten des Sokrates, die niemand bezweifelt, sind nicht so beglaubigt als die Taten Jesu.

Jean-Jacques Rousseau

Wenn man nur dem Gehör geschenkt hätte, was Gott zum Herzen der Menschen gesagt hat, so hätte es niemals mehr als eine Religion auf der Erde gegeben.

Jean-Jacques Rousseau

Ich werde meine Religion bekennen, weil ich eine habe, und ich werde sie öffentlich bekennen, weil ich das Herz dazu habe.

Jean-Jacques Rousseau

Ich denke über die Weltordnung nach, um sie unausgesetzt zu bewundern und den weisen Schöpfer anzubeten, der sich in ihr offenbart.

Jean-Jacques Rousseau

Glücklich, wer sich am Rande des Abgrundes erkennt und den Sturz vermeidet!

Jean-Jacques Rousseau

Man kommt nur langsam vorwärts in der Erkenntnis der Wahrheit, was nicht verhindert, dass man darin Fortschritte macht.

Jean-Jacques Rousseau

Das süßeste Glück, das es gibt, ist das des häuslichen Lebens, das uns enger zusammenhält als ein anderes. Nichts identifiziert sich stärker, beständiger mit uns als unsere Familie, unsere Kinder.

Jean-Jacques Rousseau

Wollen wir in Frieden leben, muss der Friede aus uns selbst kommen.

Jean-Jacques Rousseau

Warum die Hölle im Jenseits suchen? Sie ist schon im Diesseits vorhanden, im Herzen der Bösen.

Jean-Jacques Rousseau

Die christliche Liebe mordet nicht. Die Liebe zum Nächsten treibt uns nicht, ihn zu erwürgen.

Jean-Jacques Rousseau

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