Zitate von Johannes Maria Vianney

Johannes Maria Vianney (1786–1859) — Pfarrer und Heiliger · Katholisch · Frankreich

Johannes Maria Vianney (1786–1859), bekannt als Pfarrer von Ars, war ein französischer katholischer Priester, der über vier Jahrzehnte in der ländlichen Pfarrei Ars-sur-Formans wirkte. Er wurde vor allem durch seine ausdauernde Beichtseelsorge bekannt, fiel aber auch durch radikale persönliche Askese und einen anfangs strengen moralischen Rigorismus auf. Bibellesern begegnet er heute als Urheber prägnanter geistlicher Impulse über das Gebet, die persönliche Umkehr und das Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit.

Epoche: Erweckung & 19. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Gebet & Stille, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Versuchung & Kampf, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Demut & Stolz, Sinn & Identität, Glaube & Vertrauen, Nachfolge & Jüngerschaft

Zitate von Johannes Maria Vianney

Wenn Gott uns, seine kleinen Geschöpfe, kommen sieht, neigt er sich uns zu, wie ein Vater es tut, um sein Kind anzuhören, das mit ihm sprechen will.

Johannes Maria Vianney

Eine Stunde Geduld ist mehr wert als mehrere Tage Fasten.

Johannes Maria Vianney

Man ist das, was man vor Gott ist, nicht mehr und nicht weniger.

Johannes Maria Vianney

Das ist Glaube, wenn man mit Gott spricht, wie man mit einem Menschen sprechen würde.

Johannes Maria Vianney

Wenn ein Sünder mehr und mehr abirrt, so kommt dieser zärtliche Vater und holt ihn mit seiner Gnade ein.

Johannes Maria Vianney

Es sind nicht die schönen und nicht die langen Gebete, auf die Gott achtet, sondern jene, die aus dem Grunde des Herzens kommen, mit einer großen Ehrfurcht und einer wahren Sehnsucht, Gott zu gefallen.

Johannes Maria Vianney

Wie glücklich man ist, wenn man betet - ein kleines Wesen wie wir, das mit Gott sprechen kann, der so groß und mächtig ist.

Johannes Maria Vianney

Das Gebet ist für die Seele, was der Regen für die Erde ist.

Johannes Maria Vianney

Wir erkennen den Wert unserer Seele an den Anstrengungen, die der Teufel unternimmt, um sie zugrunde zu richten. Die Hölle verbündet sich gegen die Seele, der Himmel für sie.

Johannes Maria Vianney

Das einzige Glück das wir auf Erden haben: Gott kennen und ihn lieben.

Johannes Maria Vianney

Die Welt sieht nur das diesseitige Leben; der Christ aber sieht in die Tiefe der Ewigkeit.

Johannes Maria Vianney

Gott lieben, was ist das Herrliches! Der Himmel ist notwendig, um diese Liebe zu begreifen. Das Gebet ist dazu eine Hilfe, denn es trägt die Seele bis zum Himmel empor.

Johannes Maria Vianney

Die schlechten Christen lässt der Teufel in Ruhe; niemand beachtet sie. Wer aber das Gute tut, den macht er zur Zielscheibe des Spottes und der Verleumdungen. Das ist ein Anlass zu großen Verdiensten.

Johannes Maria Vianney

Wenn wir das Herz Jesu nicht lieben, was werden wir dann sonst lieben? In diesem Herzen ist nur Liebe! Wie ist es möglich, dass wir das nicht lieben, was so liebenswürdig ist?

Johannes Maria Vianney

Wer Gott liebt, für den sind Prüfungen keine Strafe, sondern Gnaden.

Johannes Maria Vianney

Die Bereitschaft zu leiden bringt uns an den Fuß des Kreuzes, und das Kreuz bringt uns an die Pforte des Himmels.

Johannes Maria Vianney

Die Kinder dieser Welt sind voll Sorge, wenn sie das Kreuz heimsucht. Die guten Christen machen sich Sorgen, wenn es ferne von ihnen ist. Der Christ lebt inmitten der Kreuze wie der Fisch im Wasser.

Johannes Maria Vianney

Wunderbar ist es, ein Herz zu haben, wenn dieses auch noch so klein ist, um sich dessen bedienen zu können, um Gott zu lieben.

Johannes Maria Vianney

Wir wollen in den Himmel kommen, aber in aller Bequemlichkeit und ohne uns irgendwelchen Zwang aufzuerlegen. Das war aber nicht der Weg, den die Heiligen gegangen sind.

Johannes Maria Vianney

Um die Reinheit zu bewahren, gibt es drei Dinge: die Gegenwart Gottes, das Gebet und die Sakramente.

Johannes Maria Vianney

Die häufigsten Versuchungen entstehen aus dem Stolz und aus unkeuschen Gedanken. Eines der wirksamsten Gegenmittel besteht in einem aktiven Leben zur Ehre Gottes. Viele sind willenlose Müßiggänger. Kein Wunder, wenn der Teufel die Oberhand gewinnt.

Johannes Maria Vianney

Den lieben Gott zu beleidigen, der uns immer nur Gutes getan hat; den Teufel zufrieden stellen, der uns nur Böses zufügen kann! Welch eine Torheit!

Johannes Maria Vianney

Unglücklich ist man nur dann, wenn man Gott nicht liebt.

Johannes Maria Vianney

Wie gut ist es zu sterben, wenn man auf dem Kreuz gelebt hat.

Johannes Maria Vianney

Gott wäre nicht gerecht, wenn er keinen Unterschied machte zwischen denen, die ihm dienen, und denen, die ihn beleidigen.

Johannes Maria Vianney

Wir gehen über die Ablässe hinweg, wie man nach der Ernte über das Stoppelfeld geht. Wie sehr werden wir das in der Sterbestunde bereuen!

Johannes Maria Vianney

Belege: dokumen.pub, kath.net, uni-muenchen.de

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